Stadtgeschichte in Geschichtsprojekt aufbereitet

09.12.09

Beim Geschichtsprojekt „Forschungsexpedition Stadt“ beschäftigten sich in einer Arbeitsgruppe zwischen Fünftklässlern und Geschichts-Neigungskursschülern aus der 12. Klasse unter anderem (v.l.) Lea Wierz (5c), Andrea Kreisel (12), Friederike Gund (12) und Shazia Ahmed (5c) auch kleidungsmäßig mit dem Thema „Jugendkulturen in Eberbach“. (Fotos: C. Jung)

Eberbach. (pm) Knapp 200 Seiten an Texten und Materialien, unzählige Fotos und selbst gestaltete Schautafeln präsentierten vor kurzem Schülerinnen und Schüler der Klassen 5c und 9a sowie des Neigungskurses Geschichte der 12. Klasse des Eberbacher Hohenstaufen-Gymnasiums (HSG) zur Stadtgeschichte. Im Rahmen des Geschichtsprojektes „Forschungsexpedition Stadt“ der Robert-Bosch-Stiftung und des Deutschen Geschichtslehrerverbandes im Rahmen des „Wissenschaftsjahres 2009“ hatte vor den Herbstferien unter der Leitung von Studienrat Dr. Christian Jung Projektunterricht stattgefunden. Das HSG war die einzige Schule in Baden-Württemberg, die dazu zugelassen worden war und für das Projekt Materialien und Ausrüstung wie eine Videokamera und Stellwände gesponsert bekam. Dabei wurde unter anderem für alle 5. Klassen eine Stadtrallye organisiert, bevor die Fünftklässler der 5c zusammen mit denGeschichts-Oberstufenschülern gemeinsame „Erkundungs-Teams“ bildeten.


Die Ergebnisse können sich sehen lassen: In einem Gemeinschaftsprojekt begab sich die Klasse 9a unter Koordination von Studienrätin Julia Naßutt in „eine Zeitreise in die Vergangenheit Eberbachs“. Dabei wurde nicht nur ein Videofilm gedreht, sondern auch umfangreiche Recherche zu den verschwundenen Berufen Steinhauer und Fischer sowie dem Neckar als Lebens- und Verkehrsader am Beispiel der Flößerei und des Holzschiffbaus durchgeführt. Des Weiteren wurden die Wappen von Eberbach und den Stadtteilen analysiert. Die weiteren Teams beschäftigten sich sehr selbstständig unter der Leitung von Oberstufenschülern mit den Themen „Das Stadtarchiv Eberbach“ (Stella König, Florian Engelhorn), „Persönlichkeiten aus der Eberbacher Stadtgeschichte“ (Cornelius Wolf, Sven Manser), „Wissenschaft und Innovation am Beispiel der Gelita AG“ (Klaus Körmös, Joachim Koinczack), „Vernetzte Welt“ (Bastian Burger, Rebekka Dilo), „DDR-Zeitzeugen, die in Eberbach wohnen / Videodokumentation“ (Sören Brinkmann, Sabrina Döhl), „Identität: Name-Wappen-Wahrzeichen der Stadt Eberbach“ (Julia Beushausen, Isabell Neureuther, Marietta Prukop), „Jugendkulturen“ (Friederike Gund, Andrea Kreisel), „Leben vor 2000 Jahren“ (Giulia Edler, Kathrin Koch) und die Dokumentation des Schülerprojektes „Eberbacher Straßennamen (2007-2009)“ (Leonie Heck, Romy Olt).

Die Projektergebnisse sind ab Januar 2010 im Internet unter www.staedte-im-wissenschaftsjahr.de/2009/wj09_eberbach.html einsehbar. Eine Dokumentation mit DVD-Videodokumentation wurde des Weiteren für das Stadtarchiv produziert.

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