Mitarbeiter der Johannes-Anstalten geehrt

16.12.09

Dienstjubilare erhielten Auszeichnungen in Mosbach und Schwarzach

Gruppenbild der Kronkreuzempfänger. (Foto: Dirk Adler)

Mosbach/Schwarzach. (da) Für langjährige Dienste in Kirche und Diakonie wurden jetzt 58 Mitarbeitende der Johannes-Anstalten Mosbach geehrt. Im Rahmen eines Gottesdienstes auf dem Schwarzacher Hof in Schwarzach erhielten Jubilare auch die höchste Auszeichnung des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche: das Kronenkreuz in Gold. Darüber hinaus konnten Mitarbeitende bei den diesjährigen Mitarbeiter- und Weihnachtsfeiern in Mosbach und Schwarzach die Auszeichnungen für langjährige Tätigkeit in den Johannes-Anstalten entgegennehmen. Vor allem im Gottesdienst wurde deutlich, dass Liebe, Freude und Licht nicht nur weihnachtliche Worte sind, sondern die christliche Lebenseinstellung ausdrücken.

Wenn die Menschen einander liebten, würden sie damit das christliche Gebot erfüllen. Dadurch erführen sie Freude sowie die Liebe Jesu und Gottes. Dies war der Hauptgedanke der biblischen Lesung von Pfarrer Richard Lallathin. Zuvor hatte Pfarrerin Erika Knappmann die Gottesdienstteilnehmenden mit einem vorweihnachtlichen Gruß willkommen geheißen.

Die Erfahrung der Liebe kann Taten bewirken, die Dekanin Hiltrud Schneider-Cimbal in ihrer Predigt beleuchtete: Jeder Mensch könne auf verschiedene Weise ein Licht für andere Menschen sein. Oft gehöre dazu nicht mehr als eine freundliche Geste, ein offenes Ohr oder ein Zeichen: Ich bin da, wenn du mich brauchst. Die Mitarbeitenden in den verschiedenen Bereichen und Funktionen der Johannes-Anstalten seien zu Lichtern für andere Menschen geworden, auch wenn ihnen dies manchmal eine Anstrengung bedeutet habe, so Schneider-Cimbal. Dennoch hätten sie das Licht weitergegeben, das ihnen von Jesu Christi geschenkt worden sei.

Auch Reinhard Adler, Geschäftsführer der Johannes-Anstalten Mosbach, griff das Vorbild Jesus in seiner Rede auf: „Wer sich mit denen solidarisieren und identifizieren kann, die in unserer Gesellschaft der Hilfe, Pflege, Unterstützung und Assistenz bedürfen, der stellt sich in die Nachfolge Jesu Christi.“ Das Kronenkreuz symbolisiere dieses Wesen der Diakonie, so Adler. Es drücke die Zuversicht aus, dass Not und Tod durch den Glauben an Christus überwunden werden könne.

Stefan Schulz bedankte sich im Namen der Mitarbeitervertretung für das, was die Mitarbeitenden für andere Menschen getan hätten – auch für die Kolleginnen und Kollegen.

Das Kronenkreuz in Gold erhalten Mitarbeitende, die 15 Jahre bis zur Verrentung oder 25 Jahre in Kirche und Diakonie tätig waren. Diese Auszeichnung überreichte Dekanin Schneider-Cimbal in Anwesenheit von Gästen sowie Vertretern und Mitarbeitenden der Johannes-Anstalten. Nicole Reimann und Bernadette Karl trugen musikalisch zur Kronkreuzverleihung bei.

Darüber hinaus ehren die Johannes-Anstalten Mosbach Mitarbeitende zum 25. und 40. Dienstjubiläum. Bei den Mitarbeiter- und Weihnachtsfeiern in Mosbach und Schwarzach nahmen der Geschäftsführer, ein Mitarbeitervertreter sowie die jeweiligen Geschäftsbereichsleiter dies mit einer Urkunde, einem Präsent und einer Würdigungsrede für jede und jeden der Mitarbeitenden vor. Zu den Gratulanten in Schwarzach gehörte auch Bürgermeister Theo Haaf. Das Bläser- und Paukenensemble unter Leitung von Raphaela Peczkowski und der Posaunenchor Aglasterhausen Schwarzach unter Leitung von Frieder Wittmann begleiteten die Feiern in Mosbach beziehungsweise Schwarzach musikalisch.

Folgende Mitarbeitende konnten in diesem Jahr sowohl das Kronkreuz in Gold als auch die Ehrung für 25-jährige Tätigkeit in den Johannes-Anstalten empfangen:

Am Standort Mosbach im Geschäftsbereich Wohnen: Elvira Bindnagel, Christiane Deckinger, Siegbert Fertig, Sybille Geiger, Silvia Gruber, Heike Münch, Michaela Pfeifer, Andreas Rupp, Renate Schmalfeld, Volker Schultz und Rainer Strebel; im Geschäftsbereich Beschäftigung und Gesundheit: Lieselotte Sans, Walter Throm und Vera Schmitt-Otto; im Fachbereich Schulen: Christel Jasniak und Gabriele Vierling; im Fachbereich Berufsbildungswerk (BBW): Christoph Gerber, Walter Kopanitsak, Andrea Kronawetter und Elvira Weiß; im Servicebereich: Alfred Blatz und Hartmut Broschwitz sowie in Zentralbereichen: Uwe Bender und Ilona Göhrig.

Am Standort Schwarzach im Geschäftsbereich Wohnen: Gerhard Hacker, Thomas Maurer, Klaus Miethke, Friederike Schmetzer, Susanne Schöpf, Ute Reiß, Herbert Fädler, Maria Bayer, Achim Schöpf, Astrid Windisch, Michael Zahn und Manfred Waibel; im Geschäftsbereich Beschäftigung und Gesundheit: Siegfried Altmann, Gabriele Haag, Brigitte Mäck und Jürgen Meyer; im Fachbereich Schulen: Ursula Kunz-Fiebig und Elfriede Zuckrigl; im Servicebereich: Angelika Broschwitz, Irene Dollinger, Jutta Schirmer und Ottilie Wirth sowie in den Lahrer Werkstätten: Doris Bärwanger-Ott.

Das Kronenkreuz in Gold erhielten ferner Jörg Huber (Leiter des Geschäftsbereichs Wohnen), Brigitte Klausmann (Geschäftsbereich) Wohnen in Simmersfeld) und Susanne Frank (Geschäftsbereich Beschäftigung und Gesundheit in Mosbach).

Durch mindestens 15 Jahre Tätigkeit in der Diakonie bis zum Ruhe- oder Vorruhestand machten sich um das Kronenkreuz verdient: Gabriele Harnisch und Christa Vollmer (Geschäftsbereich Beschäftigung und Gesundheit in Mosbach) sowie Ute Banholzer (Servicebereich in Schwarzach).

Anerkennung für 25 Jahre Arbeit in den Johannes-Anstalten erhielten auch: Isabella Eckert (Fachbereich Schulen in Mosbach) sowie Eckhard Schneck und Brigitte Thomas (beide Geschäftsbereich Wohnen in Simmersfeld).

Für 40-jährige Dienste in Mosbach wurden gewürdigt: Cäcilia Müller (Geschäftsbereich Wohnen) und Martina Hammerich (BBW Mosbach).

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