Weichen für die Zukunft der S-Bahn gestellt

Symbolbild - Sonstiges

17.12.09

ZRN beschließt die Beteiligung an den Planungskosten für den Knoten Mannheim-Heidelberg

(vrn) Der Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN) hat in seiner heutigen Sitzung in Mannheim die Finanzierung der kommunalen Kostenanteile für Planungsleistungen des Nahverkehrsanteils bei dem Infrastrukturprojekt Knoten Mannheim-Heidelberg in Höhe von insgesamt 12,7 Millionen Euro im Rahmen einer Sonderumlage beschlossen.
Landrat Dr. Jürgen Schütz sagte: „Ich freue mich außerordentlich, dass sich alle ZRN-Mitglieder für die Zukunft der S-Bahn Rhein-Neckar entschieden haben. Das Herzstück des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) kann somit zukunftsfähig entwickelt werden. Im Hinblick auf die zentrale Bedeutung, die der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und insbesondere die S-Bahn Rhein-Neckar als Rückgrat des ÖPNV für die ganze Region haben, ist dies eine richtungweisende Entscheidung.“

Die Eisenbahninfrastruktur im Streckenabschnitt zwischen Mannheim und Heidelberg ist bereits heute ausgelastet und wird vor allem in der Zukunft den weiter wachsenden Anforderungen an die Erschließung der Metropolregion nicht gerecht werden können. Der Ausbau ist damit eine wesentliche Voraussetzung für die Realisierung des gesamten S-Bahn-Konzeptes.
Um den SPNV im Verbundgebiet langfristig zu sichern und weiter zu entwickeln, sind daher im Ausbaupaket Knoten Mannheim-Heidelberg Maßnahmen für den Nahverkehr, wie die Verschwenkung der Gleise im Hbf. Mannheim, der dreigleisige Ausbau zwischen Mannheim Hbf. und Mannheim-Friedrichsfeld und ein verbesserter Anschluss an die Main-Neckar-Bahn notwendig. Der Bau eines zusätzlichen Bahnsteiges (F) und der viergleisige Ausbau zwischen Heidelberg Hbf. und Heidelberg-Wieblingen werden als Infrastrukturmaßnahme der DB Netz AG zugeordnet. Der ZRN wird jetzt umgehend mit der DB eine Planungsvereinbarung abschließen, damit die Untersuchungen schnellstmöglich aufgenommen werden können.

Die Kosten für die Gesamtmaßnahme werden derzeit auf ca. 212,7 Millionen Euro geschätzt. Die Kosten für die Planungsleistungen werden mit rund 12,7 Millionen Euro veranschlagt.
Die beschlossene Sonderumlage bezieht sich ausdrücklich nur auf die durch den ZRN zu übernehmenden Planungskostenanteile und nicht auf etwaige Baukosten im Rahmen der Gesamtmaßnahme.

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