Christbäume sind Biomasse

27.12.09

Neckar-Odenwald-Kreis. Vor dem Fest wird mit teils erheblichem Aufwand verglichen, ausgesucht, verpackt, transportiert, aufgestellt und geschmückt – und nach dem Fest wird entsorgt. Die Rede ist vom Christbaum, einem vergänglichen, aber unverzichtbaren Symbol für Weihnachten. In vielen Gemeinden übernehmen Vereine den Abtransport der Bäume. Immer wieder aber kommt es auch vor, dass Christbäume auf freiem Feld verbrannt werden. Und das, insbesondere bei Händlern, die so ihre übrig gebliebene Ware entsorgen, durchaus in größerem Rahmen.

Das Landratsamt weist darauf hin, dass die Verbrennung von Christbäumen aus dem Handel nicht gestattet ist und als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann. Viel sinnvoller – und rechtlich einwandfrei – ist die „energetische Nutzung“ von Christbäumen beispielsweise in den Biomassekraftwerken im Neckar-Odenwald-Kreis, wobei Energie gewonnen wird. Denn Christbäume sind Biomasse wie andere pflanzliche Produkte und Abfälle auch.

Zu diesem Zweck können die Bäume auf Grüngutplätzen der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises (AWN) kostenlos entsorgt werden. Vor der Anlieferung sollte aber unbedingt unter 06281/90613 mit der AWN Kontakt aufgenommen werden, damit geklärt wird, welcher Platz in Frage kommt. Dort werden die Christbäume dann vom Maschinenring geschreddert und in Biomassekraftwerken der energetischen Verwertung zugeführt.

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