Ehrungen im Landratsamt

Symbolbild - Sonstiges

27.12.09

Sechs künftige Ruheständler wurden im Rahme  einer Feierstunde von Landrat Dr. Achim Brötel verabschiedet, ein Kollege feierte zudem sein vierzigjähriges Dienstjubiläum. (Foto: LRA)

Neckar-Odenwald-Kreis. Auch wenn die Blumensträuße weihnachtlich und die Geschenke festlich verpackt waren; der Grund für die Feierstunde im Landratsamt war nicht Weihnachten, sondern die Verabschiedung in den Ruhestand bzw. die Ehrung zum vierzigjährigen Dienstjubiläum verdienter Mitarbeiter.

Die künftigen Ruheständler waren eindeutig in der Überzahl und den Anfang machte Landrat Dr. Achim Brötel streng nach Alphabet mit Brigitte Bernhardt. Die Hirschlandenerin trat ihren Dienst 1966 beim damaligen Wasserwirtschaftsamt in Adelheim an. Nach etlichen Stationen war die Verwaltungsangestellte die letzten neun Jahre im Bereich Gesundheitswesen tätig. Der Landrat lobte Brigitte Bernhardt, die sich auch privat ehrenamtlich engagiert, darüber hinaus für ihre Arbeit als langjähriges Personalratsmitglied. Helmut Bertsch aus Adelheim, der 2003 sein vierzigjähriges Dienstjubiläum feiern konnte, wurde ebenfalls in den Ruhestand verabschiedet. Im Gegensatz zu Brigitte Bernhardt blieb Bertsch einem Sachgebiet treu: der Landwirtschaft. Dort war der gelernte Landwirtschaftsmeister von 1973 an durchgehend als Sachbearbeiter tätig.

In Billigheim wohnt Margot Hennrich, die als gelernte Bürokauffrau über Stationen bei den Stadtverwaltungen Heilbronn, Mosbach und bei der Gemeinde Billigheim 1985 in den Dienst des Landratsamtes trat. Die Rechnungsbearbeitung beim Fachbereich Finanzen und Service war seit 1990 ihr Metier; nun wurde auch sie mit allen guten Wünschen verabschiedet. Die gleichen guten Wünsche galten auch Maria Kruyer aus Sattelbach, die vor vielen Jahren eine Ausbildung zur Großhandelskauffrau absolviert hat, aber schon 1971 als Verwaltungsangestellte den Dienst im Landratsamt antrat. Dort  arbeitete sie ganz überwiegend im Umweltschutzamt, einem



Bereich, der sich in den letzten Jahren permanent weiterentwickelt hat und auch von den Beschäftigten ein ständiges Umdenken erforderte. Mit viel Herzblut nahm Elisabeth Preissig ihre Tätigkeit als Sachbearbeiterin im Bereich ÖPNV und Schülerbeförderung wahr. Nach mehreren Stationen in anderen Verwaltungsbereichen hat sich die Limbacherin um dieses laut Landrat „zentrale Kreisentwicklungsthema Mobilität“ gekümmert – und zwar zur vollsten Zufriedenheit aller. Brigitte Vetter schließlich, die als letzte in den Ruhestand verabschiedet wurde,  ging ebenfalls voll und ganz in ihrem Beruf als Betreuerin von Asylbewerbern auf. Aus ihrer zunächst ehrenamtlichen Arbeit war im Jahr 1999 eine Festanstellung geworden, die sie von der Asylunterkunft Laudenberg über Osterburken nach Hardheim führte. Überall kümmerte sich die Schefflenzerin mit ganz viel Engagement und auch Beharrlichkeit um die Belange der oft entwurzelten Menschen.

Der einzige Jubilar dieser Feierstunde schließlich war Wilhelm Albert, der bei der Straßenmeisterei Mosbach seinen Dienst versieht. In den letzten 40 Jahren durchlief er viele Stationen; in Mosbach ist er nun seit 2001 tätig und will es dort auch noch ein paar Jahre sein.

Der Landrat wünschte den künftigen Ruheständlern und dem Jubilar eine gute Zeit und vor allem Gesundheit; Wünsche, denen sich Wilfried Weisbrod vom Personalrat gerne anschloss mit dem Angebot, Kontakt zu den langjährigen Kollegen zu halten: „Es ist Unsinn, ein Tür zuzuschlagen, wenn man sie auch anlehnen kann.“

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