Nachwuchsforscher erkundeten die Mud

05.09.10

(Foto: Liane Merkle)

Mudau. (lm) Wie viel die Fließgewässer des Odenwaldes zu erzählen haben, wenn man genau hinsieht oder –hört, demonstrierte Geopark-Ranger Wilfried Schneider nahezu 20 Kindern des Mudauer Sommerferienprogramms unter dem Motto „An einem Bächlein helle“.

Mittels eines Steinkreises erklärte er die verschiedenen Steine des Odenwaldes, die natürlich auch den Bachlauf der Mud zieren. Und dann war sein Einfallsreichtum in Sachen „Spiele“ nahezu unerschöpflich. Manche einfach nur zum Spaß und zur Bewegung – wie das sogenannt „Inselspiel“ – und andere zum „spielend lernen“. Dazu gehörte sicher die Erkundung des Wasserlebens mittels Becherlupe und Haarsieb oder durch kleine Wasserkrafträder.

Die Nachwuchsforscher lernten die Kraft und die Fließgeschwindigkeit zu messen und anhand eines nachgestellten Parcours auch den Wasserlauf der Mud von ihrer Quelle bis zur Mündung in den Main. So erfuhren die Kids praktisch vom Bach selbst seine Geschichte und seine Fähigkeiten, darüber hinaus wurden sie von einem selbst gestalteten Mandala in die Geheimnisse der Verwitterung eingeweiht und die konnten mit Fundstücken aus der Natur kreative Kunstobjekte gestalten. Von dem unerschöpflichen Ideenreichtum des Geopark-Rangers profitierten auch die Betreuer Sabine Friedel, Manfred Müller, Dieter und Jenny Slabschi, die selbst ganz begeistert dem Lauf der Mud und ihrer Truppe folgten und zusammen mit den Kindern am Schluss ihre Wünsche mit dem Wasser auf die Reise schickten.

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