Waidachshofer Hoffest – phänomenal

06.09.10

Viele Besucher fanden den Weg zum Waidachshof, wo regionale Produkte im Fokus standen. (Foto: Liane Merkle)

Waidachshof. (lm) Das Wetter war – wie immer beim Waidachshofer Hoffest – phänomenal, und der Schützenmarkt konnte dem Besucherstrom „auf das Dach der Gemeinde Seckach“ keinen Abbruch tun. Die Waidachshöfer haben ihren eigenen großen Fanclub und nicht nur Hauptorganisator Richard Kolbenschlag zeigte sich erfreut über die große Resonanz, die das Fest bereits am Samstagabend und dann am frühen Sonntag erfuhr.

Wieder einmal hatten die drei K’s vom Waidachshof, Richard Kolbenschlag, Kurt und Werner Keller, ein kleines Volksfest zusammen gestellt, dessen Attraktivität sich mittlerweile bis weit über Neckar-Odenwald-Kreis hinaus herumgesprochen hat. Dies bestätigte auch Gerhard Kohler als Leiter des Fachdienstes Landwirtschaft im Landratsamt des Neckar-Odenwald-Kreises, der den Organisatoren für die Teilnahme an der Aktion „Gläserne Produktion“ dankte und mit etwas Staunen hervorhob, wie viele regionale Erzeuger inzwischen die Plattform dieses Hoffestes nutzen, um die guten und vielfältigen heimischen Produkte vorzustellen.

Bürgermeister Thomas Ludwig überbrachte die Grüße von Gemeinde- und Ortschaftsrat sowie von Ortsvorsteher Josef Ackermann, der persönlich auf dem eigenen Hof angebunden war, wo eine Erweiterung des Waidachshofer Hoffestes unter Organisation des CDU-Ortsverbandes stattfand. Das Gemeindeoberhaupt lobte, dass auch im 601. Jahr des Waidachshofes die langjährige Tradition dieses tollen Festes mit seinem überaus attraktiven Angebot  fortgesetzt wird. Auch er dankte den ansässigen Familien für die bemerkenswerte Initiative. Es sei wichtig, die heimischen Produkte zu würdigen, zu genießen und in ihrer Vielfalt kennen zu lernen.

Bemerkenswert sei auch das kulturelle Rahmenprogramm, eröffnet durch den Männergesangverein Großeicholzheim, fortgesetzt durch irische Folklore und mit dem nachmittäglichen Höhepunkt „Chor Royal“ Mosbach. Nach dem „Mostanstich“ folgte ein Rundgang über die Höfe. 80 Kürbisssorten, Imkereiprodukte, Gewürze, Nudeln, Magenbrot, Nahrungsmittelergänzungen, Weine, Schnäpse, Obst, Gemüse, Wurst, Schinken und Schafskäse sowie die  Ernährungsberatung des Landratsamtes lockten ebenso wie die Kolbe-Hausmannskost, geräucherter und frittierter Fisch beim Angelsportverein Seckach oder Kaffee und Kuchen bei Werner Keller.

Hier wurden auch antialkoholische Getränke und kleinere Gerichte aufgetragen. Für Kurzweil und ausgefallene Warenangebote sorgten neben einem Holzschnitzer, einem Besen- und Rechenmacher, einer Filzerin auch die Spinnfrauen, handgefertigte Strickwaren, ein Stockmacher sowie eine kleine Vernissage von Ölgemälden und die grandiose Ausstellung von Oldtimer-Traktoren. Und beim benachbarten Hof von Kurt Keller rundeten thailändische Speisen und ein Saftprobierstand von Kumpf das umfangreiche Angebot ab.

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