Hospizarbeit geht weiter

10.09.10

Eberbach. (ab) Die vielfältigen Angebote des ambulanten Hospizdienstes Eberbach – Schönbrunn mit Einsätzen und Mitarbeitenden auch aus Waldbrunn, Zwingenberg und Neckargerach und des Hospizvereins Eberbach – Schönbrunn e.V. mit seinem Hauptziel einer Hospizwohnung werden fortgeführt, auch wenn die beiden Hauptamtlichen, Dekanin Schneider-Cimbal und Pastoralreferent Andreas Bohnert Eberbach verlassen.

Deren bisheriges großes berufliches und zeitliches Engagement wird ab dem Herbst auf mehrere ehrenamtliche Schultern verteilt werden. Dies bedeutet eine Umstellung; doch die Begleitung Schwerkranker, Sterbender, deren Angehöriger und trauernder Menschen war ja schon immer eigentlich eine biblisch begründete Aufgabe aller Christen, unabhängig  von hauptamtlich Mittragenden. Dies bedeutet sicher auch ein Umdenken, aber künftig Verantwortliche bringen auch neue Energie und Ideen.

Der ökumenische ambulante Hospizdienst wird wie schon bisher durch eine kompetente und in Pflege erfahrene Einsatzleiterin und Vertreterin seine Dienste in der Begleitung der Menschen in schwerer Krankheit und Trauer fortführen. Die Gruppenleitung und die Vertretung nach außen übernehmen zwei erfahrene Mitarbeitende aus der Gruppe der HospizbegleiterInnen. Die endgültige Entscheidung darüber wird die Hospizgruppe Ende September treffen. Die Leitung wird künftig unterstützt von Pfr. Stößer und Pfarrerin König, denn der Hospizdienst in Eberbach ist ja ein „Kind“ beider Kirchen.

Der Vorstand des Hospizverein hat schon in den letzten Monaten die anstehenden Arbeiten auf viele Schultern verteilt, denn auch hier sind bisher alle ehrenamtlich tätig gewesen, wenn auch Dekanin und Pastoralreferent mit kirchlichem Auftrag der Pfarr- bzw. Kirchengemeinderäte. Diesen Auftrag der Kirchen werden künftig ehrenamtliche Vertreter der Gemeinden übernehmen, die z.T. noch hinzugewählt werden. Gegebenenfalls müssen künftig große Aufgaben wie Spendersuche und Umbau einer Immobilie zu einer Hospizwohnung finanziell durch den Hospizverein ausgeglichen werden.

Die Trauergruppe des ambulanten Hospizdienstes, bisher schon von den Hospizbegleiterinnen Heidtraut Janitschke und Gabriele Wittemann- Koch geleitet, trifft sich auch künftig jeden 3. Dienstag, 17.15 – 18.45 Uhr in der Unterkirche St. Josef, Steigestraße.

Die Trauerwanderung wird auch künftig angeboten auch für Eberbach und Umgebung von Pastoralreferent und Trauerbegleiter Ulrich Neubert, ökumenisches Bildungszentrum Mosbach bzw. vom geistlichen Zentrum, Kloster Lobenfeld.

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