Südkoreanische Skispringer in Waldbrunn

Waldbrunn. Begleitet vom Generalsekretär des südkoreanischen Skiverband, Kim Kook-Jae, und Trainer Kim Tae-Kwun, konnte Bürgermeister-Stellvertreter Andreas Geier gestern acht Nachwuchsskispringer aus Seoul/Südkorea in Waldbrunn begrüßen.

Nachdem in den Pfingstferien Sportler der Skizunft Katzenbuckel Eberbach und des WSV Isny in Asien weilten, um dort ein Trainingslager zu absolvieren, sind die Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren nun auf Gegenbesuch in Deutschland. Die Kontakte gehen zurück bis in die 70-er Jahre, berichtete Heinz Schölch von der Skizunft, der die koreanischen Besucher in Waldbrunn betreut.

Nachdem Andreas Geier die Gemeinde Waldbrunn vorgestellt hatte, erläuterte Generalsekretär Kim Koop-Jae die Strukturen in seinem Heimatland. Während in Deutschland das ehrenamtliche Vereinswesen die Nachwuchsförderung leiste, befinde sich in Südkorea alles in der Hand des Staats. Auf diese Jugendbetreuung sowohl im Breiten- als auch im Spitzensport könne man bei der Skizunft stolz sein. In Südkorea sei man gerade dabei, die Nachwuchsförderung neu zu organisieren. Dies geschehe auch im Pyeongchang für die Olympischen Winterspiele 2018.

Neben dem täglichen Training auf der Schanzenanlage der Skizunft am Katzenbuckel nutzen die jungen Gäste aus Asien ihren Aufenthalt, um den Odenwald näher kennen zu lernen. Neben einem Besuch des Kurgestüts Hoher Odenwald, steht ein Besuch Heidelbergs ebenso auf dem Programm, wie eine Bootsfahrt auf dem Neckar.

Am Montag reisen die Nachwuchsspringer weiter nach Isny im Allgäu, wo das Trainingslager am 21. September endet.

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Unser Bild zeigt die Besucher aus Südkorea mit Bürgermeister-Stellvertreter Andreas Geier (li.) und Heinz Schölch von der Skizunft Katzenbuckel. (Foto: Hofherr)

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