Bezirksrindviehschau in Scheidental

Die Siegerkühe zusammen mit ihren Besitzern und v.r. Preisrichter Hermann Gehringen, Ortsvorsteher Klaus Schork, Dirk Büttner vom Fachdienst Landwirtschaft und Preisrichter Thomas Schmidt. 4. v. l. 1. Vors. der Zuchtvereine Walter Mehl. (Foto: Liane Merkle)

Scheidental. (lm) Der Scheidentaler „Tag der Land- und Forstwirtschaft“ bildete den passenden Rahmen für die Bezirksrindviehschau „Fleckvieh“ als Staatsschau der Zuchtvereine Adelsheim-Buchen und Mosbach-Wagenschwend.

Neben einem großen und interessierten Publikum, darunter die Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger und Roland Burger, Ortsvorsteher Klaus Schork, Kreisrat Herbert Münkel sowie Gerhard Kohler und Dirk Büttner vom Fachdienst Landwirtschaft, konnte 1. Vorsitzender Walter Mehl während der Veranstaltungseröffnung vor allem Leistungsinspektor Reiner Hagedorf, die Preisrichter Thomas Schmidt und Hermann Gehringer sowie die fünf Ausstellungsbetriebe mit ihren 29 Tieren begrüßen.

Wie man erfuhrt, haben diese Staatssauen, die im dreijährigen Rhythmus stattfinden, ihre Wurzeln in den 50-er/60-er Jahren. Man legte mehr Wert auf den Vergleich in den Zuchtergebnissen. Die künstliche Besamung erleichterte eine vielfältigere, aber auch die gezielte Zucht. Im Zuge dieser Schau wurde auch dem berufsfremden Besucher verdeutlicht, anhand welcher Kriterien die Richter das Zuchtziel der Zwei-Nutzungsrasse „Fleckvieh“ (Milch und Fleisch) als erreicht sehen. Als Wettbewerbsklassen galten „tragend“ oder „in Milch“ sowie die Zahl der Kalbungen. Ob 1, 2, 3-5, 6 und mehr Kalbungen. Die Preisrichter bewerteten mit sicherem Blick den „Rahmen“ als gesamten Körperbau, den Fleischansatz, die Beine als sog. „Fundament“ und das Euter in Ansatz, Form sowie anhand der Striche. Nach zweieinhalb Stunden standen die Siegerkühe und damit die erfolgreichsten Zuchtbetriebe fest. Matthias Rechner aus Mudau-Reisenbach stellte neben der Betriebs- und Siegersammlung die Siegerkuh alt („Kim“ mit der Nr. 56, V: Weinox, M: Kreide) sowie die Reservesiegerin alt („Herzdame“ mit der Nr. 41, V: Repteit, M: Herzogin). Der Zuchtbetrieb Walter Mehl aus Buchen konnte stolz sein auf die Reservesiegerin jung („Rikanna“ mit der Nr. 22, V: Walbo, M: Rexana) und die Fleischsiegerin („Irona“ mit der Nr. 47, V: Romat, M: 12Ilona). Die Siegerkuh jung („Lilie“ mit der Nr. 4, V: Webal et, M: Laola) stellte der Limbacher Betrieb Otto Hennegriff und die Eutersiegerin („Amsel“ mit der Nr. 11, V: Vanstein, M: Arkansas) kam aus dem Zuchtbetrieb Josef und Baier GbR, Billigheim. Abschließend lobte Thomas Schmidt die überragende Tierqualität dieser „kleinen, aber feinen“ Staatsschau mit der Verleihung von Geld- und Sachpreisen.

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