Mudau feierte 22. Laurentiusmarkt

(Foto: Liane Merkle)

Mudau. (lm) „Aazapft iss – hiermit erkläre ich den 22. Mudauer Laurentiusmarkt für eröffnet – eine Stunde vor dem Münchner Oktoberfest“, so Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, nachdem das Badnerlied erklungen und das Freibierfass der Brauerei Distelhäuser mit Unterstützung von Ortsvorsteher Klaus Erich Schork und Distelhäuser-Vertreter Christian Schneider „fast trockenen Fußes“ angestochen war.

„Man trifft sich auf dem Laurentiusmarkt!“ gelte nach Aussage der Grußwortredner für Mudau und die Badisch-Bayrisch-Hessische Region ebenso wie für das Oktoberfest und die Welt. Der Laurentiusmarkt ist in der Odenwaldgemeinde seit über 340 Jahren ein Begriff, doch der Bund der Selbstständigen hat ihn unter Regie von Willi Müller vor 22 Jahren noch einmal so geschickt zum Leben erweckt, dass er wohl immer etwas Besonderes bleiben wird.

Als Schirmherr war das Gemeindeoberhaupt der Meinung, dass dieser Markt sich von anderen dadurch positiv abhebt, weil er kein Rummel ist, sondern mit seinen 72 Ausstellern viel Atmosphäre für Familien biete. Gleichzeitig machte Dr. Rippberger auf die begleitende Odenwaldausstellung „Tendenz21“ und ihr umfangreiches Angebot aufmerksam und forderte die Besucher auf „Kehren sie ein, wo immer es geht und kommen sie wieder wann immer es geht!“. Als Vorsitzender des BdS Mudau war es Willi Müller wichtig, Dank zu sagen, an alle, die zum Gelingen des Laurentiusmarktes beigetragen haben.

Den Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und Schulen für ihr Interesse ebenso wie der Trachtengruppe unter Leitung von Lieselotte Schell, Helmut Maier als Garant für einen reibungslosen Ablauf seit 22 Jahren, Rolf Mechler für das Läuten des Lumpenglöckle und Helmut Niesner als Geschäftsführer der Odenwald-Consulting für die Organisation der Tendenz und der tatkräftigen Unterstützung beim Laurentiusmarkt.

Nicht zu vergessen der Mudauer Trachtenkapelle, die alljährlich unter Stabführung von Ralph Müller die Eröffnung durch ein Standkonzert bereichert. Ortsvorsteher Klaus Erich Schork ging in seinem Grußwort auf die erfolgreichen 22 Jahre des wiederbelebten Marktes ein und dankte „Mister Laurentius“ Willi Müller für dessen ungebrochenes Engagement zugunsten dieser Veranstaltung, die als unübertroffener Werbeträger bis weit über die Gemeindegrenzen bekannt und beliebt ist und jedes Jahr unzählige Besucher in die Odenwaldgemeinde lockt. „Man trifft sich auf dem Laurentiusmarkt“ – der Wahrheitsgehalt dieser Aussage wurde beim anschließenden Rundgang der Ehrengäste mehr als deutlich.

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