72 Aussteller beim Laurentiusmarkt

(Foto: Liane Merkle)

Mudau. (lm) Ein Traumwetter und wahre Heerscharen an Besuchern kennzeichnete auch den 22. Mudauer Laurentiusmarkt. Dieser ganz besondere Markt ist in der Odenwaldgemeinde seit 340 Jahren ein Begriff, wobei es dem BdS Mudau zusammen mit der Odenwald-Consulting und dem Team Willi Müller und Helmut Niesner wieder einmal gelungen war, 72 Aussteller, Gewerbetreibende und örtliche Vereine zur einer interessanten Einheit zu koordinieren.

Um die ansprechende Präsentation der heimischen Kunst hatte sich sehr erfolgreich die Schmuckdesignerin Sigrid Häfner aus Buchen gekümmert, und zwar auf dem Laurentiusmarkt und im Rahmen der begleitenden „tendenz21“. Die ehemaligen Verkaufsräume der Bäckerei Link wurden dabei zum Kunstforum, das viele Interessierte anlockte. Und die Kinder hatten mit ihrem Flohmarkt ihren Hauptumschlagplatz im Pfarrsaalhof, und da wurde nicht schlecht verhandelt. Kinderschminken, Hüpfburg und der Musik-Luftballon-Clown entwickelten sich zum Magneten für die Kleinsten, und Informationen, Dienstleistungen und vielfältige Produkte in den Straßen und Gassen verwandelten die Odenwaldgemeinde wieder in einen riesigen Festplatz, auf dem die Mudauer und ihre Gästen regelrecht „Lustwandeln“ und ihren Hunger und Durst auf angenehme Art stillen konnten. Die Mudauer Vereine und Institutionen wurden wie jedes Jahr aktiv am Geschehen beteiligt und gaben den Besuchern einen Einblick in ihre Vereinsarbeit aber vor allem auch boten sie Bestes aus Küche und Keller zum Verzehr an. Zur Mittagszeit luden u.a. die Freiwillige Feuerwehr Mudau, der TSV, der Verband Wohneigentum und der Gesangverein Frohsinn zur Einkehr. Die Sänger hatten dazu wieder die „Sängerlaube“ mit liebevoll bemalten Kulissenwänden zu einem urigen Weinkeller mit romantischer Beleuchtung umgestaltet und mit einigen Neuerungen im Eingangsbereich versehen. Der Eventure-Park sorgte mit seinem mobilen Klettergarten im Bembel für Kurzweil und Furore und natürlich hatten auch die etablierten Mudauer Gaststätten, sowie Bäckereien und Metzgereien mit speziellen Angeboten ihre Tore geöffnet. Der TSV Mudau hatte eine Kaffeebar eingerichtet, der „Italo-Rennstall“ beteiligte sich mit einer Motorradausstellung. Das Schützencafé machte seinem guten Ruf alle Ehre, wobei der Schützenverein natürlich wieder mit einem Schießstand am Eingang zur Kegelbahn vertreten war. Der Heimat- und Verkehrsverein reichte „Fischiges“ bei der Apotheke. Und wieder einmal präsentierten einheimische und auswärtige Handwerksbetriebe ihre reiche Produktpalette.

Selbstverständlich fand man auch wieder verschiedene Autohäuser mit ihren neuesten Modellen aus der Automobiltechnik an den bekannten Plätzen. Mit dabei auch eine Fahrschule, ein Stand mit Fahrrädern und Zubehör und erstmals neben dem psychosomatischen Verein „Das Boot“ auch die Tagesbetreuungsstätte der Caritas mit einem Tag der offenen Tür im „Krone-Areal“.

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