Landesregierungen tagten in der Metropolregion

Metropolregion. Auf der gemeinsamen Kabinettssitzung der Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in Herxheim stand die positive Entwicklung der länderübergreifenden Regionalplanung und Regionalentwicklung durch den Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) seit Abschluss des Staatsvertrages im Jahre 2005 auf der Tagesordnung. Der VRRN wurde mit dem Vertrag zwischen den Ländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz zum 01.01.2006 gegründet und gegenüber seinen Vorgänger-verbänden mit zusätzlichen Kompetenzen ausgestattet. Der Baden-Württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) erklärte: „Der Staatsvertrag ist eine hervorragende Grundlage zur länderübergreifenden Regionalplanung und Regionalentwicklung.“ Ministerpräsident Kurt Beck (SPD)  aus Rheinland-Pfalz pflichtete seinem Kollegen bei: „Wir können stolz sein, auf das was wir vor fünf Jahren gemeinsam auf den Weg gebracht haben.“

In der Tat war der Erfolg des Verbandes Region Rhein-Neckar im Jahr 2005 so nicht unbedingt vorhersehbar. Allein die Erarbeitung des bundesländer-übergreifenden Einheitlichen Regionalplans für das Rhein-Neckar Gebiet ist ein in Deutschland einmaliges Projekt und stellte die Verantwortlichen um den Leitenden Direktor Christoph Trinemeier vor eine große Aufgabe. Immerhin waren unterschiedliche planungsrechtliche Vorgaben der Länder abzustimmen, was gemeinsam mit der von den Obersten Landesplanungsbehörden besetzten Raumordnungskommission reibungslos gelang.

Parallel dazu erarbeitete sich die Metropolregion Rhein-Neckar in der Regionalentwicklung bundesweit eine Vorreiterrolle. Die Struktur besteht aus einem einzigartigen Public Private Partnership Modell, mit dem Wirtschaft, Wissenschaft und öffentliche Hand, als Träger einer GmbH, gemeinsam Wirtschaftsförderung betreiben. Die regelmäßigen Erfolge bei Clusterwettbewerben sprechen eine deutliche Sprache. Darüber hinaus hat der Verband alle zusätzlichen Aufgaben geradezu vorbildlich mit Leben erfüllt. So wird das Tourismusmarketing der einzelnen Destinationen intensiv unterstützt. Es wurde auch eine Strategie zur Gestaltung des Demografischen Wandels entwickelt. Außerdem ist der Verband Träger des wichtigen INTERREG Projektes zur Entwicklung der Achse Rotterdam – Genua mit gleich 15 internationalen Partnern. Seit Anfang des Jahres entsteht der Regionalpark Rhein-Neckar, mit dem die herrlichen Landschaften der Region gemeinsam mit den Kommunen stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung gebracht und durch konkrete Projekte weiterentwickelt werden.

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