Jusos holen Landesparteitag nach Osterburken

Wichtigste Konferenz der Jusos Baden-Württemberg wird 2011 im Bauland stattfinden

Osterburken. Die Jusos Neckar-Odenwald haben sich um die Ausrichtung der nächstjährigen Landesdelegiertenkonferenz (LDK) beworben und den Zuschlag erhalten. Das hat der Juso-Landesvorstand in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag einstimmig beschlossen. „Die Genossen aus Neckar-Odenwald haben eine hervorragende Bewerbung vorgelegt, die in allen  Punkten überzeugend war. Ich bin mir sicher, dass ihnen eine einwandfreie Organisation der Konferenz gelingen wird“, begründete Frederick Brütting, Landesvorsitzender der Jusos Baden-Württemberg, die Entscheidung.

Zum ersten Mal seit 2005 wird damit eine LDK nach Nordbaden vergeben. Für Osterburken habe neben seiner verkehrsgünstigen Lage auch die Baulandhalle als erstklassiger Tagungsort gesprochen, war aus dem Landesvorstand zu vernehmen. Zudem werden regionale Betriebe die Versorgung und Unterbringung der Jusos am Konferenzwochenende übernehmen.

Der Juso-Kreisvorsitzende Kai Gräf freute sich über die Entscheidung des Landesvorstandes. „Parteitage müssen nicht immer in größeren Städten stattfinden. Wir wollen zeigen, dass die Ausrichtung eines solchen Großereignisses problemlos auch im ländlichen Raum möglich ist“, erklärte er zuversichtlich. Die Landesdelegiertenkonferenz findet am 2. und 3. Juli 2011 damit zum dritten Mal im Neckar-Odenwald statt: Bereits 1982 in Buchen und 2002 in Walldürn hat man mit der Ausrichtung gute Erfahrungen gemacht.

Jürgen Graner gratulierte den Jungen Sozialdemokraten im Namen des SPD-Kreisverbandes: „Unsere Jusos haben sich als zentrale Stütze in Wahlkämpfen und anderen Veranstaltungen bewährt. Deshalb bin ich mir sicher, dass sie für eine hervorragende Organisation sorgen und exzellente Gastgeber sein werden.“ Das engagierte junge Team um den Juso-Kreisvorsitzenden Kai Gräf wird darüber hinaus auch von den Ortsvereinen und dem Landtagsabgeordneten Georg Nelius unterstützt. „Es ist wichtig, dass Politik sich nicht in Landeshauptstädte und Parlamente zurückzieht, sondern auch im ländlichen Raum aktiv stattfindet. Insbesondere für junge Menschen wird das politische Geschehen und die Arbeit der Parteien damit greifbarer“, erklärte Nelius, der nächstes Jahr wiedergewählt werden will.

Mit der Ausrichtung des Landesparteitages erhofft man sich eine Wirkung auf die Jugendlichen im Neckar-Odenwald-Kreis. „Die Jugendlichen vermissen ein öffentliches Auftreten der SPD im Kreis“, stellte Benjamin Köpfle, stellvertretender Juso-Kreisvorsitzender, fest. Man müsse in der Öffentlichkeit deutlicher herausstellen, dass die SPD eine echte Alternative zur morschen Christdemokratie darstelle.

Das Jahr 2011 wird für die Jusos Neckar-Odenwald somit ein arbeitsreiches werden: Neben dem Landtagswahlkampf zu Beginn des Jahres wird von den Gastgebern der Landesdelegiertenkonferenz höchster Einsatz gefordert sein. Kai Gräf zeigt sich indes optimistisch: „Wir sind hochmotiviert. Dass wir viel Arbeit in die Bewerbung investiert haben, hat sich gelohnt – einem gelungenen Landesparteitag steht nichts im Wege.“

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