Kannegieser eröffnet Kulturherbst

Kabarett – Highlights, internationales Show-Spektakel und orientalische Erzählungen

Limbach. (bd) Mit der badischen Uraufführung von Gerd Kannegieser’s 14. Kabarett-Programm „Was gäbt’s dann do zu lache?“ wird der Kulturherbst in Limbach am 3.Oktober eröffnet. Die Volkshochschul-Außenstelle, die Gemeindeverwaltung und unterschiedliche Kooperationspartner bringen im vhs-Herbstsemester fünf Veranstaltungen auf die Bühne, die den Besuchern gewiss Vergnügen bereiten werden.

Den Anfang macht am Einheitstag die „Pfälzer Antwort auf Heinz Becker“ – Gerd Kannegieser. Der Kabarettist aus Leidenschaft, in der Region schon mehrfach erfolgreich, geht am 3. Oktober ab 19.30 Uhr im Heidersbacher Dorfgemeinschaftshaus „Hällele“ mit seinem neuen Programm weiter den Fragen des (Ehe-) Lebens nach, erstmals fragt er außerhalb der Pfalz das Publikum „Was gäbt’s dann do zu lache?“ Karten im Vorverkauf sind im Rathaus Limbach unter Tel. 06287/92000 erhältlich.

Zwei Wochen später, am Samstag 16.Oktober, kommt das internationale Show-Spektakel „Instant-Acts“ live nach Limbach in die Schulsporthalle. Mit Unterstützung des vhs-Arbeitskreises holen der Schulförderverein und die KLJB Wagenschwend-Balsbach in einer Kooperationsveranstaltung das 15 junge Künstler aus allen Kontinenten umfassende Ensemble in den Odenwald. Nach Workshops und Performances mit den Schülern der Werkrealschule und den KLJB-lern bringen sie um 20.15 Uhr in der Sporthalle Limbach ihre atemberaubende Live-Show mir Musik, Tanz, Theater und Akrobatik zur Aufführung. Karten im ermäßigten Vorverkauf sind ebenfalls im Rathaus erhältlich.

Als Semester-Highlight ist für Freitag, 29.10.2010 um 20.15 Uhr das „Honeymoon Massaker“ in der Sporthalle Limbach angekündigt. Philipp Weber, Träger des Deutschen Kleinkunstpreises 2010, ist ein weiterer Odenwälder in der ersten Liga des Kabaretts. Der bundesweit gefeierte gebürtige Amorbacher verspricht „ein Feuerwerk von Pointen – rotzfrech und intelligent!“, wie Kritiker seine Auftritte feiern. Die Durchführung erfolgt mit Unterstützung der Volksbank Limbach, die auch bereits den Vorverkauf anbietet (Tel. 06287/920109).

Zum „orientalischen Erzähl- und Geschichtenabend“ mit Salim Alafenisch laden die katholische öffentliche Bücherei und die VHS am Donnerstag, 02.12.2010 um 18.00 Uhr ins Gemeindehaus Maria Frieden ein. Salim Alafenisch, 1948 als Sohn eines Beduinenscheichs in der Negev-Wüste geboren, hütete als Kind er die Kamele seines Vaters, mit vierzehn Jahren lernte er lesen und schreiben. Nach dem Gymnasium in Nazareth und einem einjährigen Aufenthalt in London studierte er in Heidelberg, wo er heute als Schriftsteller lebt.

Zum Abschluss des Semesters folgen am Samstag, 29.01.2011 um 20:15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Wagenschwend „maennergeschichten“, – A-cappella-Comedy mit dem Vokal-Quartett „maenner ohne Nerven“. Vier junge Sänger, die sich ganz der Vokalmusik verschrieben haben, sorgen dafür, dass kein Ton ungehört und kein Auge trocken bleibt. Zu rechnen ist mit „begnadeten Stimmen, berauschenden Arrangements, bedenkenswerten Texten, beknackten Tanzeinlagen – einem besonderen Kleinkunstvergnügen für jung und alt.

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