Ökumenischer Kinderbibeltag in Mudau

(Foto: Liane Merkle)

Mudau. (lm) Unter dem Motto „Klein, aber wichtig!“ begrüßte Gemeindereferentin Carmen Eckert im Namen des Mitarbeiterstabs über 50 interessierte Kids zum ökumenischen Kinderbibeltag in den Räumlichkeiten des katholischen Pfarrsaals.

Musik spielte an diesem Nachmittag die wichtige Rolle des Kommunikationsmittel. Die Sprache der Musik ist eben nicht nur international, sondern auch generationsübergreifend, seelenverbindend und ideal, um sich schnell besser kennen zu lernen. „Einfach spitze“, „Ein Volltreffer Gottes bist Du“ oder „Schön, dass du geboren bist“ waren denn auch sofort die Mitmach-Hits. Und sie stimmten die Kids auf das Rollenspiel um die erste biblische Geschichte ein.

Auf jeden Fall folgten die kleinen Gäste sehr gespannt und aufmerksam der überzeugend dargestellten Geschichte um die Eltern von Samuel, die Katrin Fleischmann erzählte. Das Team des Kinderbibeltages setzte sich zusammen aus Gemeindereferentin Carmen Eckert, Pfarrerin Renate Seraphin-Hohmann, Andrea Thier, Jutta Mechler, Ann-Christin Thier, Karin Juszczak, Anja Tratz, Edith Späth, Vera Walter, Katrin Fleischmann und Ellen Behlau.

Das enge Programm des Nachmittags machte dieses große Team auch sehr notwendig. Denn die Kinder hatten nicht nur Spaß beim Singen und Zuschauen, sondern wurden in vier Gruppen auch in verschiedenen Workshops auf ihre Aufgaben im Abschlussgottesdienst mit Pfarrer Werner Bier und Pfarrerin Seraphin-Hohmann vorbereitet. Inhalt dieser Workshops waren die Geschichten um Samuel, David und andere kleine Leute.

In einer Arbeitsgruppe lernten die Kinder die Liedtexte und den Umgang mit den Musikinstrumenten, die für die Aufführung notwendig waren. In einer anderen wurde ihnen der Priesterdienst von Samuel und was dazu gehört näher gebracht. „Klein, aber wichtig“ nannte sich die Phantasiereise, die eine Gruppe mit Papier und Buntstiften unternahm. Und was man unter „Gottvertrauen“ verstehen kann, lernten die Kleinen ebenso spielerisch wie beim Geräusche-Memory für ein Hörspiel und bei sog. Vertrauensspielen in der Gruppe, wobei die Kinder lernten einander zu vertrauen und gut aufeinander aufzupassen.

Und schließlich galt es, eine Schriftrolle zu basteln, die zum einen beinhaltete „Was mir Gott sagen will“ und ergänzt wurde durch das, „was ich Gott sagen will“ im Gebet. Und immer wieder tauchte das verbindende Element der Musik auf, das mit Stücken wie „Gott mag Kinder“ oder „Komm mit, schlag ein“ auch den Gottesdienst bereicherte, ebenso wie die szenische Darstellung von „David wird König“ oder die Fürbittenrolle der Kinder aus dem Workshop.

Parallel zum Kommunion durch Pfarrer Bier, segneten Pfarrerin Seraphin-Hohmann und Carmen Eckert die Kinder, von denen einige den „Minis“ bei Ministrieren helfen durften. Wieder einmal war es dem engagierten Kinderbibeltag-Team gelungen, den teilnehmenden Kindern einen „runden Tag“ zu gestalten, an dem unmöglich auch nur der Anflug von Langeweile hätte aufkommen können.

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