Vergewaltigung auf Königshofer Messe

Einfacher Tatverdacht – Haftbefehl aufgehoben

Mosbach/Lauda – Königshofen. Der 19-jährige Tatverdächtige, dem zur Last gelegt wird, in der Nacht zum Sonntag eine 17-jährige auf der Königshofer Messe vergewaltigt zu haben, wurde auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Mosbach, die zugleich die Aufhebung des Haftbefehls beantragte, zwischenzeitlich aus der Untersuchungshaft entlassen.

Die mit größter Beschleunigung betriebenen weiteren Ermittlungen der Polizeidirektion Tauberbischofsheim und der Staatsanwaltschaft Mosbach ergaben, dass der dringende Tatverdacht aufgrund der zwischenzeitlich erlangten Ermittlungsergebnisse nicht weiter aufrechterhalten werden kann. Unbeteiligte Zeugen stellten die Geschehnisse vor der Tat anders dar als die Geschädigte. Zum Ablauf des unmittelbaren Tatgeschehens, das nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen nicht von Unbeteiligten beobachtet wurde, stehen sich die Aussagen der Geschädigten und des Tatverdächtigen gegenüber.

In dieser Situation hat die Staatsanwaltschaft Mosbach den dringenden Tatverdacht, ohne den Untersuchungshaft weder verhängt noch vollzogen werden kann, verneint. Ein „einfacher“ Tatverdacht besteht allerdings unter Berücksichtigung der polizeilich gesicherten Spurenlage fort, weshalb die Ermittlungen wegen des Verdachts der Vergewaltigung weitergeführt werden.

Der Beschuldigte gilt bis zu einer etwaigen Verurteilung durch ein Gericht als unschuldig.

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