Wettbewerbsfähigkeit des Ländlichen Raums

Peter Hauk MdL: „Flurneuordnungsmaßnahmen in Buchen-Unterneudorf und Buchen-Sturzenhardt in Arbeitsprogramm für Flurneuordnung und Landentwicklung aufgenommen.“ (Foto: privat)

Buchen. „Das Arbeitsprogramm der Flurneuordnungsverwaltung für das kommende Jahr setzt auf kleinräumige, schnelle und zielgerichtete Maßnahmen, um den Ländlichen Raum weiter in seiner Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Flurneuordnung ist und bleibt ein wichtiger Innovationsfaktor für die Landwirtschaft und den Ländlichen Raum“, sagte der Neckar-Odenwälder Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Peter Hauk (CDU) anlässlich der Zustimmung des Kabinetts für das neue Arbeitsprogramm der Flurneuordnungsverwaltung für das Jahr 2011.

Unter den Maßnahmen befinden sich auch zwei aus dem Neckar-Odenwald-Kreis: In Buchen-Unterneudorf (in der Heuchel) handelt es sich um eine Fläche von 9 Hektar, in Buchen-Stürzenhardt (Taubenheumatten) um einen Hektar. Die beiden Maßnahmen haben ein Investitionsvolumen von rund 80.000 Euro. In der Vorschau für die Jahre 2012/13 befänden sich zudem große Maßnahmen wie etwa in Osterburken (K 3972-Transversale) mit 700 Hektar und in Buchen-Bödigheim (Wald) mit 850 Hektar, kündigte Hauk an.

Der Ländliche Raum müsse die Herausforderungen der Zukunft annehmen und sich weiterentwickeln. Die Flurneuordnung biete die Möglichkeit, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Heimat aktiv mitgestalten. Dies sei auch beim Arbeitsprogramm 2011 zentraler Ansatz. „Im Jahr 2011 werden wir im Land 25 Flurneuordnungsverfahren mit einer Gesamtfläche von rund 5.000 Hektar neu beginnen. Damit schaffen wir wichtige Rahmenbedingungen für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kommunen und landwirtschaftlichen Betriebe“, so Hauk. Die im Südwesten kleinstrukturierten land- und forstwirtschaftlichen Flächen müssten in größeren Einheiten zusammengeführt werden, damit die Landwirtschaft besser am Markt mithalten könne. Dabei berücksichtige die Flurneuordnung auch Naturschutz-Belange und bringe wichtige kommunale Entwicklungsmaßnahmen voran.

„Bei der Flurneuordnung in Baden-Württemberg liegen Planung, Ausbau sowie der Ausgleich für die Natur und die Bodenordnung in einer Hand. Die Grundstückseigentümer, die Gemeinden und die Verbände werden in die Prozesse eingebunden, so dass die geplanten Maßnahmen bei den Bürgen vor Ort auf hohe Akzeptanz stoßen“, betonte Hauk.

Ende 2010 habe die Flurneuordnungsverwaltung insgesamt 419 Verfahren auf 264.000 Hektar und damit auf rund neun Prozent der Landesfläche in Bearbeitung. Durch den Abschluss von großflächigen Flurneuordnungsverfahren werde die Verfahrensfläche im Arbeitsprogramm 2011 um rund 40.000 Hektar sinken. Damit würden Kapazitäten geschaffen, um dringend benötigte Flurneuordnungen in Angriff zu nehmen.

„Eine moderne Flurneuordnung dient der gesamten Gesellschaft, denn sie schont das knappe Gut Boden und zieht etliche wichtige Folgeinvestitionen nach sich. Wir schaffen somit dauerhafte Werte und Wertschöpfung im Ländlichen Raum“, betonte Hauk.

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