Ein Silicon Valley mitten im Odenwald

Staatliche Förderung für Goldschmitt-Projekte

Höpfingen/Walldürn. (pm) Der kleine Ort Höpfingen sowie die Nachbarstadt Walldürn sorgen in der Caravaning- und Nutzfahrzeugbranche mehr und mehr für Furore und entwickeln sich in großen Schritten zu einem kleinen Silicon Valley. Grund dafür ist die Goldschmitt techmobil AG, die es schaffte, für ihre innovativen Produktentwicklungen innerhalb kürzester Zeit dreimal staatliche Fördermittel zu erhalten, insgesamt rund eine halbe Million Euro. Gefördert wurden der zum Patent angemeldete Gas-Diesel-Motor, ein High-Tech-System zur Nivellierung sowie eine Neudefinition des aus dem Pkw bekannten hydropneumatischen Fahrwerks. „Selbstverständlich decken die Fördergelder nur einen Bruchteil der tatsächlichen Entwicklungskosten ab, doch uns zeigt die staatliche Förderung, dass wir mit unseren Innovationen in die richtige Richtung marschieren“, so Goldschmitt-Chef Dieter Goldschmitt.

Mittlerweile hat längst auch die Politik vom quirligen Unternehmen Notiz genommen und kommt gerne in den Odenwald. So ließ es sich Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech nicht nehmen, trotz der intensiven Diskussionen um Stuttgart 21 zu einem Unternehmertreffen zu kommen, das bei Goldschmitt stattfand. Er beglückwünschte Firmenchef Dieter Goldschmitt zu den Innovationsleistungen des „O-Ton“ Vorzeigeunternehmens und versprach, sich auch weiterhin für die Interessen solch mutiger Unternehmer einzusetzen.
Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Ein Silicon Valley mitten im Odenwald“ url=“//www.nokzeit.de/?p=8056″]Mit dem dritten geförderten Projekt, der Weiterentwicklung des hydropneumatischen Fahrwerks, soll für Goldschmitt noch nicht Schluss sein. Man sei technisch weiter auf dem Vormarsch, so Dieter Goldschmitt. Und: „Wir schielen nicht nur nach den ganz großen Fördertöpfen, wir greifen bereits mit der Hand danach“.

Um technologisch weiterhin auf der Überholspur zu bleiben, geht Goldschmitt auch ungewöhnliche Wege: Auf dem Höpfinger Firmengelände entsteht derzeit eine hauseigene Teststrecke, die intensive Tests direkt vor den Toren des Entwicklungszentrums erlaubt. „Unsere Kunden stellen enorm hohe Anforderungen. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Die Strecke ersetzt nicht den Testmarathon auf den professionellen Testgeländen in Boxberg oder Papenburg, wo wir gemeinsam mit Partnern auf allerhöchstem Niveau testen können, sie schenkt uns aber enorme Flexibilität in der Produktentwicklung, so Dieter Goldschmitt. Flexibilität, genau das also, was Goldschmitt seit nunmehr 30 Jahren immer den gewissen Schritt schneller sein lässt.

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Das Unternehmen baut derzeit eine Teststrecke. (Foto: Goldschmitt AG)

Infos im Internet:
www.goldschmitt.de

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