Klangvielfalt beim MV Seckach

(Foto: Liane Merkle)

Seckach. (lm) Einmal mehr dokumentierte der heimische Musikverein im Rahmen seines traditionellen Weihnachtskonzertes in der Seckachtalhalle seine auf hohem Niveau stehende Klangvielfalt und seinen anerkannten Stellenwert in der Gesellschaft.

,,Um einen möglichst weiten Bogen über alle Bereiche der konzertanten Blasmusik zu spannen, haben wir dieses Mal Stücke sowohl aus Bereichen der Klassik, des Musicals und Jazz als auch aus dem großen Repertoire der Filmmusik ausgewählt“, so der 1. Vorsitzende des Musikvereins Hermann Schmitt, der sich ob der gut gefüllten Seckachtalhalle zufrieden zeigte und besonders auch Bürgermeister und Musikerkollege Thomas Ludwig, Ehrenbürger Ekkehard Brand, den Präsidenten des Blasmusikverbandes Odenwald-Bauland Gerhard Münch, Ehrenvorsitzender Horst Müller, sowie Vertreter der Schule, Kirche, örtliche Vereine und der Kommunalpolitik begrüßen konnte.

Den musikalischen Reigen eröffnete die Jugendkapelle unter der Leitung der Dirigenten Stephan Kraus und Gregor Kleine-Limberg, humorvoll moderiert von Teresa und Franziska Schmitt, mit ,,When The Saints“ und dem zur Jahreszeit passenden ,,Jingle Bells“.
Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Klangvielfalt beim MV Seckach“ url=“//www.nokzeit.de/?p=8102″] Namens des Dirigenten Martin Heß hieß auch Bürgermeister und Musiker Thomas Ludwig die zahlreichen Gäste willkommen und erläuterte fach- und sachkundig die Inhalte der Musikstücke, eingeleitet mit dem klassischen Dreiteiler als Ouvertüre zur komischen Oper der ,,Leichten Cavallerie“ oder ,,Die Töchter der Puszta“ von Franz von Suppè. ,,Flashing Winds“ oder zu Deutsch ,,Strahlende Bläser“ von Jan van der Roost standen als nächsten auf dem Programm, ehe der ,,Fridericus-Rex-Grenadiermarsch“ als Homage auf den Preußenkönig Friedrich II, auch als ,,Alter Fritz“ bezeichnet, in die Konzertpause überleitete.

In die Zauberwelt des Kinos entführte der Beginn des zweiten Teils mit ,,Cinemagie“ als vierteiligem Zyklus bekannter Filmmelodien. Den Anfang machte die vor 30 Jahren uraufgeführte Walt Disney-Produktion ,,Das schwarze Loch“ als Weltraum-Odyssee, gefolgt von dem rosa Schweinchen als Song zu ,,Spider-Pig“ und dem Titel ,,Der letzte Mohikaner“ von T. Jones. Dieser stammt aus dem Film von 1992, welcher die zehnte und gleichzeitig bislang letzte filmische Umsetzung des berühmten gleichnamigen Romans darstellt. Als Wechselbad der Gefühle vom Orchester interpretiert, erkannte der interessierte Zuhörer dabei deutlich die Begriffe der Filminhalte wie spannend, dramatisch, aufwühlend und melancholisch. Den gekonnten Ausflug in die Welt des Kinos beschloss eindrucksvoll die Musik der Verfilmung von ,,Batman“ als einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, der im Foyer mit einer selbstständig fliegenden Fledermaus angekündigt war.

Nicht minder eindrucksvoll präsentierte sich die anschließende ,,West Side Story“ von Leonard Bernstein, die sich als Musical auch heute noch nach der mehr als 50-jährigen Uraufführung ungebrochener Popularität erfreut. Moderator Thomas Ludwig: ,,Der Siegeszug von ,,West Side Story“ beruht jedoch nicht nur auf der Shakespear`schen Grundlage sondern vor allem auf dem überragenden musikalischen Talent von Leonard Bernstein“. Den nicht minder beeindruckenden Schlusspunkt des Weihnachtskonzerts setzte Dirigent Martin Heß mit der etwas verrückten Nummer von Dave Brubeck ,,It`s about time“, einem ungewöhnlichen Sammelsurium verschiedener Stücke, die zu einem Ganzen zusammengefügt wurden.

Langanhaltender Applaus war der Lohn für eine gekonnte und auf hohem Niveau stehende Aufführung und die musikalisch harmonischen Darbietungen der Aktiven, die als Zugabe das Weihnachtsmedley „Frieden auf Erden“ kredenzten.

Musikverein Seckach

(Foto: Liane Merkle)

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