Für Engagement im Kreis gedankt

Besinnliche Winterfeier der SPD Schefflenz

Schefflenz. (jg) Alle Jahre wieder feiern die Schefflenzer Soziademokraten ihr Winterfest in der Waldhütte in Mittelschefflenz. Ortsvereinsvorsitzender Friedhelm Elsen konnte hierzu zahlreiche Mitglieder und  Freunde der SPD begrüßen. In gemütlicher Runde ließ man in vorweihnachtlicher Stimmung das politische Jahr Revue passieren. Weihnachtsgeschichten von Karlheinz Lindenmuth über ein Weihnachtsfest deutscher Kriegsgefangener  in der Sowjetunion aber auch ein paar Weihnachtslieder sorgten für Abwechslung. SPD-Kreisvorsitzender Jürgen Graner berichtete aus dem Kreis und über die aktuelle politische Großwetterlage. Dabei überbrachte Jürgen Graner auch die Grüße des SPD-Landtagsabgeordneten Georg Nelius.

„Georg Nelius setzt  sich mit großem Engagement für die Menschen im Neckar-Odenwald ein“, so Graner einleitend.  Vor allem sein Einsatz für ein gerechteres Bildungssystem, bessere individuelle Förderung, kleinere Klassen, Wahlmöglichkeiten beim Turbo-Gymnasium, Abschaffung von Studiengebühren, ein zügiger Ausbau der Dualen Hochschule und für ein Landkreis mit optimaler Breitbandversorgung (DSL) sowie der Erhalt der Bundeswehrstandorte gegen die Schwarz-gelbe-Pläne  sei vorbildlich. Aktuell treibt die SPD die Sorge um eine gutes Gesundheitssystem um.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“SPD Schefflenz – Für Engagement im Kreis gedankt“ url=“//www.nokzeit.de/?p=8172″] „Jahrzehntelang hatten wir ein solidarisches Gesundheitssystem: Starke Schultern zahlen mehr als schwächere Schultern, jede und jeder bekommt die notwendigen medizinischen Leistungen. Arbeitgeber leisten ihren Anteil, Arbeitnehmer und Rentner zahlen, je nach ihrem Einkommen, ihren Beitrag“, betonte Graner. Das Sachleistungsprinzip stellt sicher, dass die Versicherten ihre ärztlichen Leistungen, ihre Arzneimittel sowie ihre Heil- und Hilfsmittel ohne große zusätzliche Kosten erhalten konnten.

Damit ist es mit der Schwarz-Gelben Gesundheitsreform vorbei. Die Beiträge der Arbeitgeber werden eingefroren, Mehrkosten gehen alleine zu Lasten der Ar-beitnehmer und Rentner. Die Krankenkassen werden nach und nach Kopfpauschalen erheben müssen, ohne einen wirksamen Sozialausgleich.

Drastisch werden Zuzahlungen und die Möglichkeit der Vorkasse ausgeweitet. Daher werden sich ab Januar immer mehr Menschen fragen müssen: Wie viel Gesundheit kann ich mir noch leisten?

Dies wird bei vielen Menschen zu Verunsicherung und Überforderung führen. Zwar gelte grundsätzlich weiterhin, dass die Patientinnen und Patienten im Bedarfsfall Anspruch auf alle medizinisch notwendigen Leistungen haben. CDU/CSU und FDP schaffen nun aber große Einfallstore, um den Patientinnen und Patienten zusätzliches Geld für medizinisch notwendige Leistungen abzuknöpfen. Damit werde einer Drei-Klassen-Medizin der Weg bereitet.

Eine bessere Reform wäre möglich: „Wir haben mit der Bürgerversicherung einen realistischen Gegenvorschlag vorgelegt. Anstatt Gesundheit auch finanziell zum persönlichen Schicksal zu machen, wollen wir eine Solidargemeinschaft, die alle umfasst und alle beteiligt“, so Graner.

Ortsvereinsvorsitzender Friedhelm Elsen dankte abschließend allen für ihr Engagement im vergangenen Jahr. Der SPD-Ortsverein Schefflenz wird auch im kommenden Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen für Bürger und Mitglieder anbieten.

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