Verbandsliga mit fünf Hängepartien

Odenwald-Vertretern droht Abstieg

Karlsruhe. (sim) Bis zum ersten Märzwochenende befindet sich auch die Verbandsliga des Badischen Fußballverbandes in der Winterpause. Vom Plansoll ist die oberste Amateurklasse exakt fünf Begegnungen entfernt, denn von den 112 Partien bis zum Jahreswechsel konnten nur 107 Punktespiele ausgetragen werden. Hierbei gab es 53 Heim- und 33 Auswärtssiege, während 21 Paarungen unentschieden endeten. Zwischen dem 5. März und dem Saisonende exakt drei Monate später am 5.Juni müssen somit noch 103 Spiele absolviert werden.

Das Klassement wird von Oberligaabsteiger SV Spielberg (35 Punkte), Titelfavorit VfR Mannheim (33) und dem Zweiten der letzten Serie, FC Germ. Friedrichstal (31) kontrolliert. Mit einigen Abstrichen kann auch noch der FC Heidelsheim (26) dazu gezählt werden und dann ist man just bei den Vereinen, die zuletzt Aufsteiger SpVgg Neckarelz das Leben schwer gemacht haben. In den tieferen Etagen sind der FV Mosbach als Aufsteiger mit sieben und der FV Lauda mit sechs Zählern bereits abgeschlagen. Es kann also ohne weiteres sein, dass nach der Abmeldung des TV Hardheim zwei weitere Odenwaldvertreter direkt den Weg in die Landesliga antreten müssen. Der TSV Amicitia Viernheim auf dem Relegationsplatz besitzt bereits 15 Punkte und davor kommt eine breit gefächerte Gefahrenzone bis zum Achten 1.FC Bruchsal (19). Aber auch 1.CfR Pforzheim, FCA Walldorf II (beide 20) sowie 1.FC Birkenfeld (21) sollten den Blick nach unten nicht ganz verlieren. Allerdings geht es lediglich um den Relegationsplatz.
Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Verbandsliga mit fünf Hängepartien“ url=“//www.nokzeit.de/?p=8294″]  Die meistern Siege verbuchte das Führungstrio und die meistern Niederlagen kassierte das Kellerduo, während Remiskönige gemeinsam FC Heidelsheim, FCA Walldorf II, FC Zuzenhausen und SV Waldhof Mannheim II mit jeweils fünf Unentschieden sind. Optimal punktete Spitzenreiter SV Spielberg in der Heimat, wo sieben Begegnungen 21 Punkte brachten. Dahinter folgen FC Friedrichstal mit 18 und VfR Mannheim mit 16 von möglichen 21 Zählern. Auch Kellerkind TSV Amicitia Viernheim ist zu Hause bei fünf Siegen und nur zwei Niederlagen eine Macht. Davon nicht viel zu spüren ist hierbei beim FV Lauda, der erst einmal gewann und dem SV 98 Schwetzingen mit einem Sieg und einem Remis. In der Fremde führt der VfR Mannheim die Tabelle vor dem SV Spielberg an. Von 24 Punkten holte der VfR 17 und Spielberg von 21 möglichen 14. Vier Vereine konnten in der Fremde überhaupt noch nicht gewinnen. SV Sandhausen II und SV Waldhof Mannheim II schafften es aber zumindest zu drei Punkteteilungen, während TSV Amicitia Viernheim und der FV Mosbach bislang gänzlich mit leeren Händen die Heimreise antreten mussten. Nicht viel besser ist die Ausbeute des FV Lauda mit einem Dreier auf fremdem Terrain.

Bei den 107 Auseinandersetzungen fielen 349 Treffer, was ein Schnitt von 3,3 Tore pro Spiel ausmacht. Die Heimteams trafen 203 Mal ins Schwarze und die Gastmannschaften hatten 146 Mal Grund zum Jubeln. Für die 349 Treffer stehen 135 Akteure in der Torjägerliste. Aktuell erfolgreichster Torjäger ist Tim-Patrick Lambracht vom FC Zuzenhausen mit 14 Toren (sein Verein kam insgesamt auf 26 Treffer). Elf Mal war Kaan Erdoglu (VfR Mannheim) und jeweils zehnmal Marius Schäfer sowie Marius Mößner vom SV Spielberg erfolgreich. Neun Treffer markierten Marc Häfner (FC Heidelsheim) und Ermin Melunovic (TSV Amicitia Viernheim), während Mario Bilger (FC Heidelsheim) sieben Mal erfolgreich war. Weiter geht es mit jeweils sechs Einschüssen von Nelson Nsowah (VfR Mannheim), Alexander Merkel (SV Spielberg), Moritz Hoeft (1.FC Birkenfeld), Hans Kyei (SV Waldhof Mannheim II), Sinan Telle (FC Germania Friedrichstal) sowie Christoph Bender (FV Mosbach).

Die Sünderkartei umfasst 478 gelbe, 25 gelb-rote und 18 rote Karte. Der FCA Walldorf II steht ganz vorne mit 25 Mal Gelb und einmal Gelb-Rot, während der FC Zuzenhausen ganz hinten zu finden ist bei 34 gelben, drei gelb-roten und drei roten Karten. Die wenigsten Verwarnungen gab es für SV Sandhausen II (22), SV Spielberg (23), 1.FC Birkenfeld (24) und FCA Walldorf (25). Negativbeispiele sind TSV Amicitia Viernheim (44), FC Friedrichstal (42) und VfR Mannheim (38). Noch keine Matchstrafe erhielten SV Spielberg, 1.FC Birkenfeld, FC Heidelsheim und VfR Mannheim. Dagegen gab es beim SV 98 Schwetzingen schon viermal die Ampelkarte, gefolgt von SV Sandhausen II, FV Mosbach, 1.CfR Pforzheim, FC Friedrichstal und FC Zuzenhausen mit jeweils drei gelb-roten Karten. Ein Quintett mit FCA Walldorf II, FC Heidelsheim, FV Mosbach, 1.CfR Pforzheim und FC Friedrichstal erhielt noch keine rote Karte, wobei der FC Heidelsheim als einziger Verbandsligist bislang immer mit der vollen Mannschaftsstärke ein Punktespiel beenden konnte. Führend bei den Platzverweisen ist der 1.FC Bruchsal (4) vor FC Zuzenhausen und FV Lauda mit jeweils drei roten Karten. Dieses Trio vereint genau zehn der 18 Karten auf sich alleine.

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