Dreikönigsschießen im Stechen entschieden

Wetterkapriolen senken Teilnehmerzahl

Oberdielbach. Deutlich weniger Teilnehmer als im vergangenen Jahr konnte der Vorsitzende des SSV Dielbach. Oberschützenmeister Holger Braun, zum traditionellen Dreikönigsschießen des Vereins im Schützenhaus begrüßen. Vermutlich dürften viele potenziellen Teilnehmern vom Wetter bzw. den glatten Straßen abgehalten worden sein, vermutete Braun.

Schützen, die trotz Wetterkapriolen ins Schützenhaus gekommen waren, hatten dennoch ihren Spaß und lieferten sich unterhaltsame Wettkämpfe, wofür OSM Braun herzlich dankte.

Beim Dreikönigsschießen kommen so genannte Glücksscheiben zum Einsatz, weshalb jeder Teilnehmer die gleiche Chance hat, in der Wertung ganz vorne zu landen. Aktive Schützen dürfen an dem Wettbewerb nicht teilnehmen, was den Spaß- und Freizeitcharakter zusätzlich unterstreicht.
Mit Spannung wurde dann auch die Siegerehrung erwartet, die Oberschützenmeister Holger Braun unterstützt von Ortsvorsteher Herbert Bachert im vollbesetzten Schützenhaus vornahm. Bachert nutzte die Gelegenheit, um den Sportschützen für ihr Engagement zum Wohle Waldbrunner Ortsteils zu danken. Insbesondere den Einsatz beim 650-jährigen Jubiläum des Winterhauchdorfs hob der Ortsvorsteher hervor.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Dreikönigsschießen im Stechen entschieden“ url=“//www.nokzeit.de/?p=8402″] Bei den Damen gab es erneut eine erfolgreiche Titelverteidigung. Mit den Schützinnen Stefanie Feddermann, Beate Bachert, Daniela Gehrig und Ursula Schuster standen einmal mehr die „Kleeblätter“ auf dem obersten Siegertreppchen. Mit 492 Ringen verwiesen sie den RC Hoher Odenwald aus Strümpfelbrunn, der mit Nina Offenbecher, Alexandra Walter, Kathrin Weis und Diane Haas 445 Ringe schoss, auf den zweiten Rang. Nur knapp dahinter lag mit 441 Ringen der „Strickclub“ mit den Schützinnen Angela Backfisch, Lena Backfisch, Brigitte Hilbers und Ursula Back.

Bei den gemischten Teams lagen in diesem Jahr zwei Mannschaften mit der gleichen Punktzahl an der Spitze des Klassements. Sowohl die Schützen vom „Tränkbuckel“ mit Karl Wieder, Alexander Uhrig,  Helmut Lungrin und Stefan Schölch, als auch die Titelverteidiger von den „Ostwestfälischen Filzstiefelklopfer“ mit Mathias Bangert, Tobias Krahl, Christian Gries und Patrick Karg schossen exakt 519 Ringe. Da auch die besten Einzelschützen der Teams, Karl Wieder auf der einen und Mathias Bangert auf der anderen Seite, mit 139 Ringen gleichauf lagen, musste ein Stechen auf Ringscheiben entscheiden. Hier schoss Karl Wieder beim dritten Schuss eine 9, während Mathias Bangert lediglich eine 8 traf, sodass Sieg und  Wanderpokal am Tränkbuckel gefeiert wurden und der mehrfache Titelverteidiger entthront war. Unangefochten auf dem dritten Platz lag die Mannschaft vom RSC Pferdeland, die mit Birgit Kaidel, Curt Götzel, Petra Münch und Mathias Gottschalk auf 494 Ringe kam.

In der Einzelwertung lag denn auch Karl Wieder nach dem Stechen vor Mathias Bangert. Dritter wurde Alexander Uhrig, der auf 135 Ringe kam. Bei den Damen siegte Stefanie Feddermann (126 Ringe) eindeutig vor Nina Offenbecher (117) und Angela Backfisch (120).

Auch im Jahr 2011 wurde wieder die Ehrenscheibe ausgeschossen. In diesem Wettbewerb sind ruhige Hand und gutes Auge gefragt, da es auf den richtigen Schuss ankommt. Die Scheibe holte sich Michael Bellon jun.

Unser Bild zeigt die siegreichen Schützen mit OSM Holger Braun (re.) und Ortsvorsteher Herbert Bachert (li.). (Foto: K. Schölch)
Unser Bild zeigt die siegreichen Schützen mit OSM Holger Braun (re.) und Ortsvorsteher Herbert Bachert (li.). (Foto: K. Schölch)

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