Was kostet eine Handwerkerstunde?

Aufklärung gibt ein Faltblatt der Handwerkskammer

Wie viel kostet eine Handwerkerstunde? Schon so mancher hat sich angesichts einer Rechnung für erbrachte Handwerkerleistungen diese Frage gestellt. „Viele meinen wirklich, das steckt der Meister in die eigene Tasche“, fasst Detlev Michalke, Pressesprecher der Handwerkskammer Mannheim seine Erfahrungen zusammen. Wörtlich: „Und sind dann erstaunt darüber, was von diesem Stundenlohn auf der Rechnung alles abgeht“.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Was kostet eine Handwerkerstunde?“ url=“//www.nokzeit.de/?p=8558″] Anhand einer fiktiven Handwerkerstunde in Höhe von 48,51 Euro wird in einem Faltblatt aufgeschlüsselt, wie sich dieser Betrag zusammen setzt. „Da ist natürlich der Bruttolohn des Mitarbeiters ebenso mit drin wie die tariflichen Sozialaufwendungen, etwa Urlaubsgeld, 13. Monatsgehalt oder tarifliche Ausfalltage“, so Michalke weiter. Auch die gesetzlichen Sozialaufwendungen – etwa die Anteile an der Krankenversicherung oder Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall –  habe der Unternehmer zu tragen und die betrieblichen wie kalkulatorischen Gemeinkosten müssten hinzugerechnet werden. „Nicht zuletzt die gesetzlich vorgeschriebenen 19 Prozent Mehrwertsteuer sind in diesem Betrag enthalten“, rechnet Michalke vor.

Wer sich genauer informieren will, kann das Faltblatt kostenlos bei Frau Gabriele Izzo, Tel. 0621 18002-158, E-mail: izzo@hwk-mannheim.de oder auf der Homepage unter www.hwk-mannheim.de (Beratung – Formulare und Downloads – Download Betriebswirtschaft) abrufen.

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