Wohnmobil sendet SMS

Goldschmitt-Innovation auf der CMT

Innovative Goldschmitt-Technik: Fahrzeugbesitzer erhalten eine SMS auf das Handy, falls die Hubstützen eine unerwartete Bewegung registrieren. (Foto: Goldschmitt)

Stuttgart. Jetzt hat Goldschmitt seine nach eigenem Bekunden „wahrscheinlich beste Hubstütze der Welt“ noch einmal verbessert: Auf Europas größter Freizeitschau, der CMT 2011 in Stuttgart, stellte Technikvorstand Markus Mairon eine optional erhältliche Variante vor, die sogar per SMS mit den Fahrzeugbesitzern kommuniziert und so für noch mehr Sicherheit sorgt. Der Clou: Der Mini-Computer der Steuerung ist in der Lage, den Ruhezustand der ausgefahrenen Stützen ständig zu überprüfen – er wird dadurch quasi zur Alarmanlage. Registrieren die Wasserwaage-Sensoren eine Erschütterung, die aus dem üblichen Rahmen fällt, schickt der Computer eine SMS auf das Smartphone des Fahrzeugbesitzers. Selbst wenn der sich gerade am anderen Ende der Welt befindet, kann er veranlassen, wie auf die Störung reagiert werden soll.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Wohnmobil sendet SMS“ url=“//www.nokzeit.de/?p=8653″] So wird die Hubstütze in der hochmodernen WLAN-Variante, die bereits über eine „App“ mit einem iPhone, dem iPod Touch oder dem iPad kommunizieren kann, noch wertvoller. Herzstück des Systems ist ein von Goldschmitt mit speziellen Funktionen ausgestatteter WLAN-Router, der die ausgewerteten Signale über einen UMTS-Stick weitergibt. Diese Kombination können die Reisemobilisten natürlich auch anderweitig nutzen – beispielsweise zum Surfen mit dem Notebook im Fahrzeug.

Noch ist es Zukunftsmusik, aber Goldschmitt-Chefentwickler Mairon schweben bereits weitere Einsatzmöglichkeiten der Datenschnittstelle vor: beispielsweise die Anbindung einer Innenraumkamera, mit der jederzeit auch bei Abwesenheit über das Handy ein Blick in das Fahrzeuginnere geworfen werden kann. Auch zur Fernsteuerung von Klimaanlage und Heizung oder gar zum Orten des Fahrzeugs im Fall eines Diebstahls soll der Router mit dem UMTS-Stick nach Vorstellung der Goldschmitt-Techniker herangezogen werden. Markus Mairon: „Wir haben noch viele Ideen, wie wir den Nutzen der Anlage deutlich steigern können.“

Bald können nicht nur Besitzer eines iPhones die innovativen Hubstützen ansteuern: In Kürze will Goldschmitt auch eine „App“ für Smartphones mit dem Android-Betriebssystem von Google vorstellen.

Infos im Internet:
www.goldschmitt.de

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