Jugendliche verändern Presselandschaft

(Foto: privat)

Mosbach. Dieser Tage besuchten zwei Vertreterinnen des Mosbacher Jugendgemeinderats im Süden Baden-Württembergs ein Seminar zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, um ihr Wissen zu erweitern und den Jugendgemeinderat weiterhin positiv zu beeinflussen.

Mit Beginn des neuen Jahres wurde der Jugendgemeinderat (JGR) von den Jugendlichen Mosbachs neu gewählt. Alle 13 Mitglieder sind motiviert, die Interessen junger Menschen in Mosbach zu vertreten, doch sie stehen vor einem großen Problem: Wie erreicht man die Jugend? In den letzten Jahren blieb der Jugendgemeinderat nicht tatenlos. Rocknächte, die inzwischen bekannt bei den Jugendlichen sind, Benefiz-Veranstaltungen, neue Busverbindungen und diverse weitere Aktionen gehören zu den bisherigen Leistungen. Trotzdem ist der Bekanntheitsgrad des JGR noch ausbaufähig. Weitere Ziele der Jugendlichen sind, Vorurteile dem JGR gegenüber abzuschaffen und der Gemeinde das bestehende Potential zu beweisen.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Jugendliche verändern Presselandschaft“ url=“//www.nokzeit.de/?p=8853″] Ida Kirchgessner und Serenay Cuci besuchten deshalb ein Seminar der Landeszentrale für politische Bildung BW und der Jugendpresse BW, um neue Formen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kennen zu lernen und diese in ihrer Gemeinde praktisch umsetzen zu können. Das Seminar umfasste zwei Tage und beinhaltete verschiedene Workshops von der klassischen Pressemitteilung über den Kontakt zu den örtlichen Medien, öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen, bis hin zu einem Blick in die Social Networks. Ganz nach dem Motto „Lernen mit Spaß“ ging es an die Sache heran. 30 Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg versammelten sich hierzu in Bad Urach. Kontakte konnten gleich zu Beginn bei einem gemeinsamen Abendessen geknüpft werden. Dabei lernten die Jugendlichen auch ihre zwei Projektleiter Jan Zaiser und Jonas Nikoloff kennen.

Das gemeinsame Ziel, den eigenen JGR in der Stadt bekannter zu machen, förderte unter den Teilnehmern den Ideenaustausch. Bisher versuchte der Jugendgemeinderat, speziell die Jugendlichen Mosbachs anzusprechen. Während des Workshops wurde allerdings klargestellt, dass man in der Stadt, um mehr wahrgenommen zu werden, alle Altersgruppen ansprechen muss. Daran werden die Jugendlichen in den nächsten Monaten arbeiten. Wichtig ist ihnen, klar zu stellen, dass ihre Arbeit nur dann umsetzbar ist, wenn die Jugendlichen Mosbachs sich an den JGR wenden und ihre Probleme mitteilen. Konkret bedeutet das, dass der JGR nicht für die Jugendlichen arbeiten will, sondern mit ihnen.

Infos im Internet:
www.mosbach.de/jugendgemeinderat.html

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