Zoll prüft Speditionen und Transportgewerbe

Zöllner prüft Lkw-Fahrer Fünf Strafverfahren, 30 Bußgeldverfahren und eine Festnahme, so die vorläufige Bilanz der Schwerpunktkontrolle des Hauptzollamts Karlsruhe im Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe.

Vom 21. bis 27. Februar 2011 überprüften mehr als 50 Zöllner vom Kreis Freudenstadt im südlichen Hauptzollamtsbezirk bis zum Rhein-Pfalz-Kreis im Nordwesten und dem Neckar-Odenwald-Kreis im Nordosten 457 Unternehmen.

Im Rahmen der Prüfungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit wurden mehr als 600 Personen zu ihrem Arbeitsverhältnis befragt. Auf Firmenseite kam es bei elf Prozent, bei den Beschäftigten bei sieben Prozent zu Unregelmäßigkeiten und Beanstandungen der Zöllner.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Zoll prüft Speditionen und Transportgewerbe“ url=“//www.nokzeit.de/?p=9993″]Leistungsbetrug in 20 Fällen, Scheinselbstständigkeit, Vorenthalten von Arbeitsentgelt (36 Fälle) sowie ausländerrechtliche Verstöße konnten die Zöllner feststellen. „An dieser Stelle muss auch noch mal deutlich auf die seit 2009 in einigen Branchen geltende Mitführungspflicht eines amtlichen Ausweises hingewiesen werden. Diese Pflicht gilt auch in der Speditions-, Transport- und Logistikbranche“, so Zollamtmann Matthias Götz, Sprecher des Hauptzollamts Karlsruhe.

„Erstaunlich war wieder einmal, wie schnell sich die Kontrolle insbesondere unter den Lkw- und Taxifahrern herumgesprochen hat“, so Zolloberinspektorin Doreen Stojko, Einsatzleiterin im Raum Rastatt.

Kein Unternehmen, das seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „ordentlich“ beschäftigt, kann mit Schwarzarbeitern konkurrieren. Der Zoll sorgt mit seinen Kontrollen auch weiterhin dafür, dass der Ehrliche nicht der Dumme ist.

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