„Fukushima – Atomausstieg jetzt!"

Eberbach. (csh) In großer Betroffenheit über die Ereignisse in Japan und mit dem festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, findet am Montag, 14. März, von 18 Uhr bis 18.30 Uhr in Eberbach auf dem Leopoldsplatz eine Mahnwache statt.

Die Nachrichten aus Japan und zum Zustand des AKW Fukushima erschüttern die Welt. Offenbar droht den Japanerinnen und Japanern nach der furchtbaren Naturkatastrophe jetzt auch noch ein atomarer GAU. „Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Japan, wir denken auch an die Rettungskräfte in unmittelbarer Nähe zum Reaktor, die unter Einsatz ihrer Gesundheit und womöglich ihres Lebens gegen die Katastrophe ankämpfen“ so die Landtagskandidatin von Bündnis90/Grüne, Charlotte Schneidewind-Hartnagel. Die Einsatzbedingungen werden durch die schwere Naturkatastrophe nach den Beben und den Tsunamis noch erschwert und haben weite Teile des Landes getroffen.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Fukushima ist überall – Atomausstieg jetzt!“ url=“//www.nokzeit.de/?p=10156„] Der drohende GAU im AKW Fukushima zeigt, dass Atomkraft selbst in einem für alle Eventualitäten gewappneten High-Tech-Land wie Japan eine von Menschen nicht beherrschbare hochgefährliche Risikotechnologie ist, so die grüne Politikerin.

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4 Kommentare

  1. merkel will nun den vorübergehenden austieg aus dem austieg aus dem austieg. das ist pure auschlachtung der japan-katastrophe für den wahlkampf durch die CDU, aber dann gleichzeitig scheinheilig der opposition wahlkampf vorwerfen. zur erinnerung: die opposition wiederholt nur ihre altbekannten forderungen, die CDU aber schwankt im wind des opportunismus. pfui teufel!

  2. Frau Merkel, Herr Westerwelle und ihre jeweiligen „Parteien“ oder soll ich lieber sagen „Hotel- und Energiekonzern-Lobby-Zentralen“ sind ja sowas von verlogen. Jetzt den Ausstieg vom Ausstieg für drei Monate zu verkünden ist ja wohl allerbilligstes Wählerbelügen.
    Angesichts der vielen Toten, den bisherigen und kommenden Strahlenopfer uns Bürger so dreckig, dreist zu belügen…

    Der EnBW-Eigentümer Mappus setzt eine Leichenbittermiene auf, heult schäbige Krokodilstränen, tut großkotzig, um nach der Wahl zu behaupten, dass seine EnBW-Atomkraft-Bomben sicher seien..

    Ich hoffe, dass uns der Anblick dieses feisten Lügners nach dem 27. erspart bleibt.

    Wenn es nicht so traurig wäre, was da passiert…

    Und Tschernobyl war für uns ja auch ungefährlich, behauptete die CDU tagelang…bis dann Sand auf Spielplätzen ausgetauscht wurde, Beeren und Pilze jahrelang nicht genießbar waren.

    Dieses konservative Pack lügt, betrügt, füllt sich die Taschen.

    Schämt euch und schaltet ab … ohne wenn umd aber! Japan zeigt die Unbeherrschbarkeit.

  3. Mappus, ein glaubwürdiger Ministerpräsident?
    Bisher ist Ministerpräsident Mappus ausschließlich als lautstarker Befürworter der Kernkraft in Erscheinung getreten. Die Laufzeitverlängerung, die er vehement einforderte, war sein persönliches Anliegen. Um dies durchzusetzen wollte er vor 6 Monaten gar den amtierenden Umweltminister wegen dessen zögerlicher Haltung aus dem Kabinett werfen. Und nun?… und nach der Landtagswahl?
    Ein Ministerpräsident, der
    • sich nicht gerade als Umweltschützer einen Namen gemacht hat (Schlossgarten, Stuttgart).
    • friedliche Demonstranten auch gerne kriminalisiert (Stuttgart 21),
    • kaum Interesse an der Verfolgung von Steuersündern hat (Steuer-CD, Reduzierung der Steuerfahnder),
    • Parlament und Opposition ignoriert und belügt (Rückkauf der 45% ENBw-Aktien).
    • der Parteifreunde ganz unverschämt an einem 4,67 Milliarden-Deal (EnBw-Aktien) beteiligt.
    Anmerkung: Vor 10 Jahren wurde der Verkauf des baden-württembergischen ENBw-Aktienanteils an den französischen Stromkonzern EDF von der CDU als Erfolg gefeiert, jetzt wollen sie dafür gefeiert werden, dass dieser Anteil wieder ins Land zurückgeholt wird.
    • Steuergelder so sinnlos verprasst,
    den kann man nur abwählen.

  4. Die Experten streiten sich wieder, was für uns und unsere Umwelt besser sei. Und jetzt hat ausgerechnet der neue Hoffnungsträger der Umweltpolitik – US-Präsident Obama – einen Weiterbau von AKW`s in Amerika gefordert. Mit Kernkraft könne man ohne Freisetzen von großen Mengen an Chemiekalien Elektrizität produzieren. Selbst berühmte Ökoaktivisten und sogar Ex-Bundeskanzler warnen vor einem überhasteten Atomausstieg. Kernkraftwerke sind nur im Falle des Falles gefährlich, Kohlkraftwerke dagegen die ganze Zeit. Egal wie es kommt, wir alle können auf der Stelle handeln, indem wir den Stromverbrauch senken (und somit auch Geld sparen). Beim Kochen z.B. spart ein Induktionsherd gegebüberm klassischen Elektroherd ungefähr 30 Prozent Energie. Deckel drauf spart 60 Prozent Strom, Schnellkochtopf spart bis zu einem Drittel Energie. Oder ganz einfache Tipps: Passende Topfdurchmesser, Töpfe sollten nicht kleiner sein als die Platte, denn dann geht ungenutzte Energie verloren. Wir sind also alle gefordert und oft sind diejenigen, die am meisten den Umweltschutz fordern wollen im kleinen privaten die größten Umweltsünder.

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