Aus Verkehrsschatten in sonnige Zukunft

MdL Georg Nelius (SPD) besuchte die Mittelpunktsgemeinde Aglasterhausen


Aglasterhausen.
(kw) Bei seinem Besuch der Gemeinde Aglasterhausen am 10. März hatte der Landtagsabgeordnete Georg Nelius allen Grund zur Freude: Gleich zu Beginn seiner Präsentation bedankte sich der parteilose Bürgermeister Erich Dambach bei dem Landtagsabgeordneten, weil er stets das Gespräch zu ihm und den Bürgen gesucht habe und sich für deren Belange tatkräftig im Landtag eingesetzt habe. „Besonders hervorheben möchte ich, dass Georg Nelius nicht nur heute, im Wahlkampf, Gast unserer Gemeinde ist, sondern sich schon während seiner gesamten Zeit als Abgeordneter ungezählte Male vor Ort einen eigenen Eindruck von den Problemen und Fortschritten gemacht hat.“ fuhr Dambach fort. Bei ihm spürten die Bürger hautnah, wie ein Gespräch die politische Arbeit beeinflussen könne.

Mit Stolz präsentierte Bürgermeister Dambach die Ergebnisse der Sanierung des Dorfkerns und die Schaffung von Neubaugebieten. Besonders durch den effizienten Einsatz von Fördermitteln konnte im Ortseingang das Erscheinungsbild massiv verbessert und dem Ort eine „ansprechende Visitenkarte“ gegeben werden. Durch die modulare Erschließung der Neubaugebiete können nicht nur die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt werden, der Ort erhält so auch Entwicklungspotentiale für die nächsten 30 Jahre.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Aus Verkehrsschatten in sonnige Zukunft“ url=“//www.nokzeit.de/?p=10147„] Die Anbindung die S-Bahn Rhein-Neckar und die Einführung des Ring-Buses, zum Einbeziehen der Ortsteile, wird außerordentlich positiv bewertet. Die hohe Anzahl von Pendlern, die in Aglasterhausen die S-Bahn besteigen, belegt wie gut diese Verkehrsanbindung angenommen wird. Landtagsabgeordneter Nelius schilderte die politischen Hintergründe, die zu dieser erheblichen Aufwertung der Gemeinde führten: Nur durch geschicktes Verhandeln und Taktieren der Stuttgarter SPD-Fraktion konnte verhindert werden, dass die bereits beschlossene Kürzung der Mittel für den ÖPNV um 35 Mio.€ nicht umgesetzt wurde. „Nur durch den Einsatz für unseren Ländlichen Raum konnte Aglasterhausen in den Genuss moderner Verkehrsmittel kommen“, fasste Nelius zusammen. BM Dambach unterstrich noch einmal, welchen Aufschwung Aglasterhausen genommen hat, seit es aus dem „Verkehrsschatten“ getreten ist und welche positiven Potentiale sich durch die Anbindung per S-Bahn und die Nähe zur Autobahn ergeben haben.

Große Beachtung fanden die besonderen Leistungen Aglasterhausens beim Zusammenspiel von Kindergarten und Schule. Durch das engagierte und kompetente Zusammenwirken von Erziehungs- und Lehrkräften sowie Ehrenamtlichen mit der Verwaltung kann Aglasterhausen eine durchgehende Betreuung vom Einjährigen bis hin zu Grundschulabgänger sicherstellen – sogar in den Ferien. Bei der Schaffung der Werkrealschule Obrigheim-Aglasterhausen ging des Bürgermeister Dambach und dem Gemeinderat vor allem darum, stabile Verhältnisse und eine langfristige Perspektive zu schaffen. „Ich freue mich darüber“, so MdL Nelius, „dass bei dieser Entscheidung ausschließlich das Wohl der Kinder im Vordergrund gestanden hat und nicht kommunalpolitisches Taktieren.“

Auch teilte Georg Nelius Dambachs Auffassung, dass die Geb.-Grimm-Förderschule in Zukunft gestärkt werden solle: „Entscheidend ist das Resultat nach dem Schulbesuch. Und die Förderschule in Daudenzell hat einen tadellosen Ruf, deren Absolventen die besten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt.“ Abgeordneter und Bürgermeister werden sich dafür einsetzen, dass die gute Arbeit in dieser spezialisierten Einrichtung weiter betrieben werden kann, bis die „unklare Gemengelage“ bei der Inklusion bereinigt ist.

Als weiteren Standortvorteil wurde die flächendeckende Versorgung des Ortes mit schnellen Breitbandverbindungen hervorgehoben. Georg Nelius unterstrich, dass es sich gerade in diesem Fall wieder einmal gezeigt habe, wie vorteilhaft es für den Neckar-Odenwald-Kreis ist, dass er mit zwei Abgeordneten in Stuttgart vertreten sei. Nur durch das gemeinsame, gleichgerichtete Ziehen an einem Strang konnte erreicht werden, dass unser Kreis eine von vielen geneidete Anbindung an die digitale Welt hat.

„Ich freue mich, dass ich hier so viele gute Entwicklungen und kommunalpolitischen Erfolge sehen konnte. Und ich bin froh darüber, das auch ich mein Scherflein dazu habe beitragen können.“ so der SPD-Abgeordnete Georg Nelius zum Abschied.

Aus Verkehrsschatten in sonnige Zukunft
Beim Vor-Ort-Termin im Neubaugebiet Dr. M. Göring, MdL G. Nelius, Jürgen Graser, Dr. G. Kunz, Bürgermeister E. Dambach

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