Adventon: Tage der offenen Tür

(Foto: Adventon)

Osterburken. Einmal im Jahr machen sich die Mitglieder des Fördervereins Adventon daran, die Besucher auch hinter die Kulissen sehen zu lassen und nehmen sich besonders viel Zeit für Fragen zum Projekt, zum Verein und zu den Einzelmitgliedern. Am 2. und 3. April startet der Museumspark mit dem Tag der offenen Tür in seine siebte Saison. Der SWR nimmt das zum Anlass, vor Ort ein Profil des etwas anderen Museums aufzunehmen.

Die Siedler e.V., so nennen sich die Mitglieder des Fördervereines von Adventon stolz und wollen ein wenig aus dem Schatten heraustreten. In der Vergangenheit wurde ihnen in der Öffentlichkeit nicht klar genug, daß das Projekt zum Bau und Betrieb des Living-History-Museums maßgeblich auch vom Förderverein getragen wird. Das will man ändern mit einer breiteren Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliederwerbung und Vorstellung einzelner Mitglieder.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Adventon: Tag der offenen Tür“ url=“//www.nokzeit.de“] Ab 11 Uhr öffnen sich am 02. und 03. April die Tore in Adventon, ohne dass ein Wegezoll fällig wird. Die Landsknechte, die Zugvögel, die Handwerker und Spielleute begrüßen die Besucher und Vereine aus der Region. Am Glücksrad kann man Eintrittskarten gewinnen und die Teilnahme am Schmiedekurs, Freikarten für ein Bürgermahl oder einen Töpferkurs, Abos der Fachzeitung für erlebbare Geschichte und Bücher und vieles andere mehr.

Die neugegründete Chor- und Theatergruppe des Museumsparks stellt ihre Aktivitäten vor: Musik und Tanz durch die Jahrhunderte und das Programm Räuberlieder, die Musikinstrumentenkurse und die Möglichkeit, künftig auch für den Laien mit Dudelsack und Zinken in Adventon mitwirken zu können. Eine Gruppe von Siedlern stellt die Tierpatenschaften vor, die künftig ebenso passiv wie aktiv zwischen Besuchern und Park geschlossen werden können. Ein Teil der Mitwirkenden lädt zu Führungen ein: Besichtigt werden können Baustellen und sowohl die historische, als auch die neuzeitliche Schmiede des Metallgestalters Klaus Finsterer oder auch die Töpfereien der Keramikmeisterin Monika Podzierski. Sie erläutert Vor- und Nachteile des modernen Brennens mit Gas oder Strom im Vergleich zum historischen Brennen im Lehmofen oder im Feldbrand. Die Zugvögel zeigen in einer Ausstellung Ausrüstungsgegenstände des Mittelalters. Auch in allen anderen Werkstätten gibt es die Möglichkeit des Probierens und Ausprobierens. Darüber hinaus werden die Projekte des Jahres 2011 vorgestellt: Wiederaufbau und Ausbau des beim Weihnachtsmarkt abgebrannten Westflügels, der Bau zweier slawisher/ wikingerzeitlicher Häuser im August, der Baufortschritt des Templerhauses/ Torturmes in Graphiken des Steinmetzes und Bildhauers Nik Golder, die Neueröffnung der Taverne “Fass ohne Boden” von Michael Riese und der Gruppe Beerenweine und vieles andere mehr. Neben den Eigengewächsen des Museumsparkes spielen auch Musiker der Gruppe Poeta Magica auf.

Infos im Internet:
www.siedler-von-adventon.de

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