Wowereit – „Der Wechsel ist möglich“

Regierender Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit unterstützt MdL Georg Nelius. (Foto: privat)

Mosbach. (jg) Rund 450 Gäste erwarteten am Freitagabend in der Alten Mälzerei in Mosbach mit Spannung einen prominenten Wahlkampfhelfer des SPD-Landtagskandidaten Georg Nelius. Stilecht begrüßte die Mosbacher Kultband ,,The Bautzy’s“ den Regierenden Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, mit dem Stück ,,Sonderzug nach Pankow“.

Der SPD-Kreisvorsitzender, Jürgen Graner, sprach in seiner Begrüßungsrede davon, dass ein „echter Wechsel möglich“ sei. Der SPD-Landtagsabgeordnete Georg Nelius betonte, dass man förmlich spüren könne, dass Baden-Württemberg und die Region in Bewegung seien. Er unterstrich, dass zwei Abgeordnete für den Neckar-Odenwald-Kreis in Stuttgart mehr leisten könnten als einer. Außerdem verwies er auf die Erfolge der SPD im Landtag. So seien die Förderung der Breitbandverkabelung und der Ausbau der Dualen Hochschule (DHBW) in Mosbach von der SPD forciert worden.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Wowereit – „Der Wechsel ist möglich““ url=“//www.nokzeit.de“] Mit einem charmanten Verweis auf die Eigenarten des badischen Dialekts, den er dank seines Lebensgefährten zu Genüge kenne, begrüßte Klaus Wowereit die Zuhörer. Wowereit ist optimistisch, dass man sich noch wundern könne, wie dieser Landkreis abstimmen werde, doch dies liege in den Händen der Menschen.

Er stellte das Ehrenamt in den Vordergrund und bedankte sich bei allen, die ihre Freizeit in den Dienst des Gemeinwohls stellen würden. Er mahnte jedoch, dass der Staat das Ehrenamt nicht dazu missbrauchen dürfe um sich zurückzuziehen.

Schließlich kam er auf das Thema Bildung zu sprechen. In Berlin ist Bildung von der Kita bis zur Universität kostenfrei – „was in Berlin möglich ist, muss auch in Baden-Württemberg möglich sein!“ meinte Jürgen Graner schon einführend. Wowereit ging weiter auf das Thema Integration ein und gab zu verstehen, dass er dies mit der Teilhabe in der Gesellschaft verbinde. Da sehr viele Menschen den Anschluss an die Gesellschaft verlieren würden und dazu zählte er auch manche Rentner und alleinerziehende Eltern. Die SPD stelle die aktive Bürgergesellschaft dagegen. Deswegen verwahrte er sich dagegen, dass man dieses so wichtige Thema als ,,Ausländerkarte“ aus dem Hut ziehe um auf Stimmenfang zu gehen.

Weitere Themen der Rede von Klaus Wowereit waren die Forderungen nach einer Eingrenzung der Leiharbeit, die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohn und die Forderung, dass gleicher Lohn für gleiche Arbeit bezahlt werden müsse.

Zum Schluss seiner Rede lobte Wowereit den Landtagskandidaten und bisherigen MdL Georg Nelius für seine Bürgernähe und Erfahrung.

Regierender Buergermeister von Berlin Klaus Wowereit unterstuetzt MdL Georg Nelius
Das Bild zeigt Klaus Wowereit und Georg Nelius gemeinsam mit seinem Wahlkampfteam. Darunter der Landtagszweitkandidat und SPD-Kreisrat aus Walldürn Herbert Kilian sowie der SPD-Kreisvorsitzende Jürgen Graner und viele Jusos. (Foto: privat)

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