Höchstbetrag für Tierheim Dallau

Zuschuss des Landes für Sanierung des Tierheims

Dallau. (cau) Bereits vor einer Woche wurde in einer Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum bekanntgegeben, dass in diesem Jahr 10 Tierheime durch Fördermittel bei Umbau- oder Neubaumaßnahmen mit insgesamt ca. 500.000 € unterstützt werden.

Auf Anfrage des Abgeordneten Georg Nelius teilte nun Minister Köberle mit, dass dem Tierheim Dallau Mittel bis zur Höhe des Maximalbetrags von 100.000 € zugewiesen werden.

Diese Nachricht löste große Freude beim Tierschutzverein Mosbach und Umgebung aus, können jetzt doch die unbedingt notwendigen Maßnahmen zur Sanierung und zum Erhalt des Tierheims in Angriff genommen werden.
Zunächst möchte sich der Verein jedoch bei allen Personen bedanken, die dazu beige-tragen haben, diesen Zuschuss zu erhalten. Ganz besonderen Dank unseren Landtagsabgeordneten Nelius und Hauk, Landrat Dr. Brötel mit seinen Mitarbeitern sowie dem Stellvertretenden Landesvorsitzenden des Landestierschutzverbandes Baden-Württemberg, Volker Stutz.

Die Auszahlung des Zuschusses ist jedoch an die Bedingung geknüpft, dass neben dem Land, die Gemeinden des Neckar-Odenwald-Kreises und der Tierschutzverein den gleichen Betrag aufbringen. Die Gemeinden haben, dank der erfolgreichen Überzeugungsarbeit von Landrat Dr. Achim Brötel und Bürgermeister Thomas Ludwig aus Seckach, ihre Hausaufgaben schon gemacht und die entsprechende Unterstützung beschlossen.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Höchstbetrag für Tierheim Dallau“ url=“//www.nokzeit.de/?p=10378″] Nun liegt es am Tierschutzverein Mosbach, seinen Beitrag zu leisten, was nicht einfach sein wird, da der Verein über keinerlei entsprechende finanzielle Mittel verfügt, um diese Summe auch nur annähernd aufzubringen.
Der Verein ist in erheblichen Maß auf Spenden aus allen Bereichen angewiesen. Eine seit Jahresbeginn angelaufene Spendenaktion hat bereits rund 20.000 Euro erbracht, daher ist der Vorsitzende, Horst Saling, optimistisch, dass es gelingen wird, die noch notwendigen 80.000 Euro ebenfalls noch zu sammeln.

Daher bitten die Tierschützer die gesamte Bevölkerung des Neckar-Odenwald-Kreises um Unterstützung. Jede noch so kleine Spende hilft dem Verein sowie den Leid geplagten Tieren und trägt mit dazu bei, dass das Tierheim weiter bestehen bleiben kann und nicht in wenigen Jahren geschlossen werden muss.

„Wir haben dieses Jahr die einmalige Gelegenheit mit einem möglichst geringen Aufwand möglichst viel zu erreichen, bitte helfen Sie mit und tragen Sie dazu bei, dass es auch in Zukunft im Neckar-Odenwald-Kreis ein Tierheim gibt,“ so der Appell von Saling.

Spenden werden erbeten auf das Konto des Tierschutzvereins bei der Volksbank Mosbach, Konto- Nr. 20579803, BLZ 67460041.

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5 Kommentare

  1. „Ganz besonderen Dank unseren Landtagsabgeordneten Nelius und Hauk“

    Eine weitere Folge aus der Reihe „Verrückte Zufälle: Geldgeschenke kurz vor der Wahl!“

    Ob’s der Wähler merkt, daß er mit seinen eigenen Steuergeldern geködert werden soll?

    • schon im letzten Jahr war auf der Tierheim-Homepage zu lesen, dass „mit einem Eigenbeitrag von 100.000€ insgesamt 300.000€ für unser Tierheim“ zu erhalten ist (leider ohne Datum: http://www.tierheim-dallau.de/ bei „Spendenseite“).
      Nicht jeder Zuschuss ist eine „Wahltaktik“!
      Manche Zuschüsse sind auch einfach nur wichtig!

      • Achso, das ist gar keine Neuigkeit! Aber warum wird es dann 7 Tage vor der Wahl nochmal breitgetreten, wenn es angeblich schon seit letztem Jahr feststeht? Und was können Nelius und Hauk dafür?

        Übrigens würde mich interessieren, welchen Beitrag die beiden wirklich dazu geleistet haben. Denn sollte nicht eine objektive Prüfung entscheiden, welches Tierheim wie viel erhält und nicht welche Abgeordneten am meisten Einfluß haben?

        Aber ich kenne die Antwort:
        Natürlich wird bei diesen Fördermitteln objektiv entschieden. Also ist es reines Wahlkampf-Schmierentheater, wenn hier Hauk und Nelius gedankt wird.

    • Lieber Timo, waren Sie in den letzten Jahren mal im Tierheim? Wahrscheinlich nicht…
      Die Renovierung ist wichtig! Und wenn es im NOK kein Tierheim mehr gäbe, wären die Kosten für die Gemeinden um ein Vielfaches höher – denn misshandelte, „gebrauchte“, „unnötige“ Tiere wird es auch weiterhin geben. Und wohin bringt man dann diese Geschöpfe?

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