Land nicht an Innovationsfeinde

FDP geht in den Wahlkampfendspurt – Gute Resonanz und positive Stimmung in Mosbach und Buchen

Im Endspurt des Landtagswahlkampfes machen sich die Liberalen wieder auf, die Stimmen der Bürger aufzunehmen und die eigenen politischen Akzente in Mosbach und Buchen zu vermitteln. Landtagkandidat Achim K. Walter begeistert dabei jung und alt für die liberale Sache (Foto: FDP NOK).

Mosbach. Der Endspurt des Wahlkampfes ist auch für die FDP Neckar-Odenwald eingeläutet. Rund eine Woche vor der Landtagswahl haben auch die Liberalen im Kreis den Anspruch bekräftigt, erneut eine Regierungskoalition in Baden-Württemberg mit der CDU einzugehen. Dabei will die FDP weiterhin der Motor der bürgerlichen Koalition sein. Die Umfrageergebnisse der letzten Zeit bringen die Kreisliberalen nicht aus der Ruhe. In seinem Grußwort unterstrich der Landtagskandidat Achim K. Walter: „Wie man solch demoskopische Untersuchungen einschätzen darf, zeigt nicht zuletzt der deutliche Erfolg bei der Hamburger Bürgerschaftswahl“. Dass die Stimmung im Neckar-Odenwald-Kreis nicht die schlechteste sei, zeigten auch die Infostände der FDP an den vergangenen Wochenenden auf dem Marktplatz in Mosbach und in Buchen. Den liberalen Wahlkämpfern schlug eine positive Stimmung entgegen. Besonders bemerkenswert war die Anzahl der Bürgerinnen und Bürger die ihren Unmut darüber äußerten, dass Baden-Württemberg zu einem weiteren rot-rot-grünen Spiel- und Experimentierfeld werden könnte.

In diesem Zusammenhang bedauerte Walter zugleich, dass die Grünen wegen der aktuellen Atomdiskussion wieder Rückenwind bekämen. Hier in Baden-Württemberg stünden die Grünen mit ihrer Ablehnung von Infrastrukturprojekten für „Verhinderungspolitik“. Mit Blick auf das Moratorium um die Abschaltung der Atomkraftwerke wies der liberale Kreisvorsitzende im Neckar-Odenwald-Kreis Vorwürfe zurück, dass diese Entscheidung der Bundesregierung etwas mit den bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg zu tun habe. Unverständlich hingegen sei, dass man vielerorts die FDP als „Atom-Partei“ darstellen würde. Dazu zitierte Achim K. Walter das Wahlprogramm, indem die FDP eine schnelle Energiewende durch den konsequenten Einsatz Erneuerbarer Energien in einem sinnvollen Energiemix forderte.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Land nicht an Innovationsfeinde“ url=“//www.nokzeit.de/?p=10385„] Als „fatal“ bezeichnete man es bei den Kreisliberalen, wenn sich Baden-Württemberg trotz seiner guten wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Zahlen, die auf eine liberale Handschrift zurückzuführen seien, auf seinen Lorbeeren ausruhen würde. „Unser Land darf nicht den Zögerern und Zauderern überlassen werden, den Innovationsfeindlichen und Ewig-Gestrigen. Es geht darum ob Nein-Sager und Verweigerer die Richtung in Baden-Württemberg bestimmen dürfen. Es geht um unser Land, auf das wir stolz sein können. Es geht darum, dass Baden-Württemberg auch in Zukunft vorn bleibt“ stellte Walter heraus.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Umfragewerte in Baden-Württemberg, wird es vor allem auf die FDP bei diesem Kopf-an-Kopf-Rennen ankommen. Dies betonte Achim K. Walter in seiner Abschlussrede mit Nachdruck: „Die Wählerinnen und Wähler haben der FDP in Baden-Württemberg noch nie den Garaus gemacht. Ihnen war immer wichtig, eine Kraft der Freiheit im Landtag zu haben. Freilich wurden die Liberalen auch schon kräftig abgestraft, aber ein Land ganz ohne sie konnte man sich im Südwesten nie vorstellen. Und das wird auch so bleiben. Denn Totgesagte leben länger lautet eine alte Volksweisheit. Wer es nicht glaubt, sollte die Legenden vom Phoenix aus der Asche lesen oder einfach Theodor Heuss zitieren, der einmal gesagt hat: Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist“.

Infos im Internet:
www.fdp-neckar-odenwald.de

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3 Kommentare

  1. So, Herr Walter, Sachsen-Anhalt hat Ihrer Klientenpolitik zugunsten der Konzerne, ob Hotel, Strom oder Pharma, die richtige Antwort gegeben und die knall-rote Karte gezeigt.
    Jetzt sind Sie im Land Ihres Stammvaters HD. Genscher endlich dort, wo Sie hingehören, nämlich im Abseits.
    Dass die NAZIS auch rausgeflogen sind, macht die Wahl zu einem wahren Traum.

  2. „Land nicht an Innovationsfeinde“
    – das unterstütze ich uneingeschränkt!

    Wer eine 40 Jahre alte Energietechnik verlängern will und damit Innovationen wortwörtlich im Kern erstickt, der hat in der Regierung nichts verloren!

    Übrigens: So ein GAU in Baden-Würrtemberg wäre extrem innovationsfeindlich, denn er wirft uns zurück in die Kreidezeit: Eine Zeit ohne Menschen.

  3. „Innovationsfeinde“ ist genauso ein heuchlerischer Begriff wie das wendehälsische Verhalten der CDU/FDP nachdem nicht ein russisches AKW in die Luft ging, sondern das eines kapitalistischen Staates, obwohl seit 30 Jahren das bekannt ist. Innovation heißt Erneuerung/Verbesserung und nicht Festhalten an einer seit Jahrhunderten praktizierten Herdentierklientelpolitik, etikettiert als „Demokratie“ und das Festhalten an überkommenen Techniken oder im Fall von Stuttgart 21 an einem seit Monaten bewiesenen (und erst gestern im Spiegel noch verschärft defizitären) Bahnverkehr,Städtebau und Lebensqualität verschlechtenden Projekt für 15 Mrd Euro, das nur dazu dient dass Gönner, Mappus und Dürr, Ingenhoven und ihre Komplizen ein unnütziges Immobilienprojekt mit überteuerten Wohnungen, in die niemand ziehen kann und gewaltigen übernationalen Einkaufzentren ihre eigenen Taschen vollstopfen können, die den Einzelhandel in der Innenstadt in den Ruin treiben. Ganz zu vergessen die genauso wie bei den AKWs heruntergespielten Risiken für Geologie, Grundwasser und Mineralwasser (Staufen). Übernimmt Merkel/Mappus/Westerwelle/Gönner/Grube aus ihrem privatvermögen die Haftung? Nein. Es sind die Steuerzahler. und in den Schulen um Buchen herum tropft der Regen durch die Decke. 56 Jahre CDU waren ausgrenzender Despotismus zugunsten der Gesinnungsgenossen. Alle anderen wurden übelst gemobbt,mit Telefonterror schikaniert, auch in Buchen. Und gerade Sekach-Miltenberg braucht mit seiner alternden Gemeinde und Schülertourismus einen funktionierenden zweigleisigen elektrifizierten Bahnverkehr, der es erlauben würde auch mal ins Theater nach HD oder S oder MA zu fahren, um raus zukommen und Weltoffenheit zu lernen.

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