Rettungshunde zeigten Können

„Es geht hier nicht um Noten und Platzierungen – es geht um Menschenleben.“

Wiesloch. (nr) DRK Rettungshunde sind dazu ausgebildet vermisste Personen in hilfloser Lage zuverlässig und schnell zu finden, um ihnen auf schnellstem Wege Hilfe zukommen zu lassen. Die Einsatzfähigkeit wird durch die bestandene Rettungshundeteamprüfung nach DIN 13050 erlangt.

Ein Rettungshundeteam besteht aus Hundeführer und Hund. Zum Auftakt der Prüfung mussten zunächst die Hundeführer der verschiedenen DRK-Staffeln aus Calw, Heidelberg und Mosbach ihr theoretisches Wissen in Erste Hilfe, Kartenkunde, Erste Hilfe am Hund, Funktechnik und Kynologie unter Beweis stellen. Danach konnten die Hunde beim Verweistest zeigen, dass sie eine frei ausgelegte Person sofort und eindeutig durch lautes Bellen anzeigen können. Die Person darf hierbei weder berührt oder gar bedrängt werden. Im dritten Prüfungsteil wurde der Grundgehorsam kontrolliert. Die Hauptaufgabe galt es dann im Wald zu bewältigen: In einem 30.000 Quadratmeter großen Waldstück galt es zwei vermisste Personen innerhalb von 20 Minuten zu finden und fachgerecht in Erster Hilfe zu versorgen.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“DRK-Rettungshunde zeigten Können“ url=“//www.nokzeit.de/?p=10589„] Alle vier Prüfungsteile legten die beiden Mosbacher Teams erfolgreich ab. Thomas Langhans und Collie-Mix-Hündin „Kosyma“ sowie Alexander Roos und Labradorhündin „Candy“ konnten die begehrte Urkunde „DRK Rettungshundeteam“ in Empfang nehmen.

Die Einsatzfähigkeit der DRK Rettungshundeteams muss alle 18 Monate von unabhängigen Prüfern bescheinigt werden. Bis dahin stehen die beiden Teams mit den anderen geprüften Rettungshundeteams und den Helfern der DRK Rettungshundestaffel Mosbach an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden am Tag, zu jeder Tages- und Nachtzeit für die Suche nach vermissten Menschen bereit.

Infos im Internet:
www.rhs-mosbach.de

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