Sportangler im Einsatz für die Natur

Schwere Fische waren kein Anglerlatein – Vorstand im Amt bestätitgt

Zeigt die beiden Angler mit den größten Fischen zusammen mit Ehrenmitglied Karlheinz Mertl , 1. Vors. Franz Ehrmann und BM-Stv. Norbert Richter sowie der Babyangler- Grundausrüstung.

von Liane Merkle

Seckach. Die traditionelle Bachreinigung und Maßnahmen zur Instandhaltung am See und dem Vereinsgelände standen im Mittelpunkt der Aktivitäten des Sportanglervereins Seckach, der Gäste und Mitglieder zur Jahreshauptversammlung in den ,,Grünen Baum“ eingeladen hatte.

Vorsitzender Franz Ehrmann dankte anfangs allen, die sich an den Aktivitäten des Vereins engagiert beteiligt hatten und hieß besonders Bürgermeister-Stellvertreter Norbert Richter, Vertreter der örtlichen Vereine und den Ehrenvorsitzenden Karlheinz Mertl willkommen.

Nach dem Gedenken an die im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder ging der Vorsitzende auf die Aktivitäten und Veranstaltungen im vergangenen Jahr ein. So habe man im Rahmen der Instandhaltungsmaßnahmen unter der Leitung von Johann Müller den seit vielen Jahren sanierungsbedürftigen Grillplatz wieder auf Vordermann gebracht und zu einem wahren Schmuckkästchen ausgebaut, was im Rahmen eines kleinen Einweihungsfest mit Saukopfessen, organisiert von Franz Dollinger, ausgiebig gewürdigt wurde.

Das Mertl-Stiftungsfischen fand in Sieglingen an der Jagst statt und zum Kameradschaftsfischen mit Frühstück traf man sich am Seckachweiher. Als weitere Aktivitäten nannte der Vorsitzende den Fischverkauf an Karfreitag mit gutem Erfolg, den Vier-Tages-Ausflug nach Wien, die Teilnahme an der Müllsammelaktion der Gemeinde Seckach und das jährliche Ferienprogramm am Seckachweiher unter der Aufsicht von Jugendwart Christian Bundschuh.

Einen ausführlichen Bericht über die Inhalte der verschiedensten Veranstaltungen gab Schriftführer Gerhard Bundschuh, der zudem über das Anfischen an den Bächen mit Preisverteilung, die Teilnahme am Seckacher Straßenfest, den Fischverkauf beim Hoffest auf dem Waidachshof und das Abfischen am Seckachweiher informierte.

Im 38. Vereinsjahr bildeten zehn Vorstandssitzungen die Grundlage für ein reges Vereinsleben und zur Festigung der Kameradschaft.

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Jugendwart Christian Bundschuh berichtete nicht ohne Stolz, dass es endlich gelungen sei, eine Jugendgruppe mit neun begeisterten Junganglern ins Leben zu rufen, die sich einmal im Monat treffen, um Theorie und Praxis kennen zu lernen und gemeinsam Spaß zu haben. Die Teilnahme am Ferienprogramm der Gemeinde bezeichnete er als vollen Erfolg.

Rüdiger Ackermann resümierte in seiner Funktion als Gewässerwart das Anfischen an den Bächen mit Rüdiger Ackermann am Gewesterbach (Bachforelle 420g), Karlheinz Mertl am Oberlauf der Seckach (Bachforelle 490 g) und Waldemar Olenjnik am Unterlauf der Seckach (Bachforelle 820 g).

Beim Kameradschaftsfischen am Seckachweiher belegten die ersten drei Plätze: Edgar Weber, Niklas Stadtmüller und Hr. Krieger. Das Kameradschaftsfischen ,,Mertl-Stiftung“ an der Jagst gewann Karlheinz Mertl mit einer Barbe von 1.100 g, gefolgt von Rüdiger Ackermann mit einer Rotauge von 130 g und Niklas Stadtmüller, ebenfalls mit einer Rotauge von 110 g.

Beim Abfischen belegte Franz Ehrmann mit einem kapitalen Karpfen den 1. Platz.

Anschließend konnte Kassier Walter Holzschuh trotz einiger Ausgaben über eine zufrieden stellende Finanzausstattung des Vereins berichten, ehe Kassenprüfer Dieter Frank eine wie immer korrekte Finanz- und Buchführung bescheinigte. Als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit erteilten die Mitglieder der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung.

Besondere Verdienste erfordern besondere Würdigung. So wurde als humorvolle Besonderheit Helmut Bundschuh, der seinen Enkel Elias Bundschuh mit der Geburt als folglich jüngstes Mitglied beim Sportangelverein angemeldet hat, mit einer größenmäßig angepassten Anglergrundausrüstung ausgestattet. Und schon traditionell gehören die Pokale für die größten im Vereinsjahr gefangenen Fische ebenfalls zu den herausragenden Leistungen im Anglerjahr. Die größte Forelle mit 1.210 Gramm und 47 Zentimeter hatte Niklas Stadtmüller im örtlichen Schongebiet geangelt und den größten Karpfen mit 6.700 Gramm und 65 Zentimeter hatte Stefan Alter am Haken. Die Zander hatten sich dagegen im zweiten Jahr erfolgreich rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

In seinem Grußwort hob Bürgermeisterstellvertreter Norbert Richter die Verdienste der Seckacher Sportangler um Natur und Umwelt in den Gemeindegewässern hervor. Dank der Hege und Pflege des Vereins sei die Bachkatastrophe vor nicht all zu langer Zeit inzwischen fast vollständig ausgestanden und der Hiffelbach fast wieder in dem urspünglich hervorragenden Zustand.

Die anschließenden Neuwahlen brachten folgendes einstimmiges Ergebnis: 1. Vorsitzender Franz Ehrmann, 2. Vors. Helmut Bundschuh, Schriftführer Gerhard Bundschuh, Kassier Walter Holzschuh, Gewässerwart Rüdiger Ackermann, Jugendwart Christian Bundschuh, Beisitzer Johann Müller und Alex Göttlicher, Kassenprüfer Tobias Hoffmann und Stefan Alter.

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