Hochkarätige Unterstützung für Campus Heilbronn

Der Beirat hat sich konstituiert. (Foto: DHBW)

Mosbach/Heilbronn. (ds) Seit dem 24. März verfügt der neu gegründete Campus Heilbronn der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach über einen hochkarätigen Beirat. In der konstituierenden Sitzung wurden einstimmig Ralf Peter Beitner, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Heilbronn, zum Beiratsvorsitzenden und Prof. Dr. Nicole Graf zur stellvertretenden Vorsitzenden und Schriftführerin gewählt. Das Gremium hat die Aufgabe, die Campusleitung bei der Entwicklung der Außenstelle und der Studienangebote beratend zu unterstützen. „Die Namensliste der Mitglieder liest sich wie das Who-is-Who der Region“, freut sich Campusleiterin Prof. Dr. Nicole Graf bei der Begrüßung. Mit von der Partie sind neben den Gewählten Thomas Augst (Mitglied der Geschäftsleitung bei LIDL Personaldienstleistungen), Tilmann Distelbarth (Geschäftsführer des Medienunternehmens Heilbronner Stimme), Helmut Himmelsbach (Oberbürgermeister der Stadt Heilbronn), Klaus Jost (Vorstand der INTERSPORT Deutschland eG), Ralf Klenk (Generalbevollmächtigter der KACO New Energy), Dr. Erhard Klotz (Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung gGmbH), Thomas Philippiak (Präsident der IHK Heilbronn-Franken), Albrecht Reimold (Werkleiter der AUDI AG Neckarsulm), Jochen A. Rotthaus (Geschäftsführer des TSG 1899 Hoffenheim), Prof. Dr. Dirk Saller (Rektor der DHBW Mosbach) und Prof. Dr. Harald Unkelbach (Mitglied der Geschäftsleitung der A. Würth GmbH & Co. KG).

Prof. Dr. Nicole Graf dankte allen Beteiligten für die hohe Bereitschaft, sich im Beirat zu engagieren und für die Unterstützung beim Aufbau und der Umsetzung der Studienangebote am Campus Heilbronn. Es könne nur gemeinsam gelingen, den akademischen Nachwuchs in der Region zu stärken und „kluge Köpfe zu produzieren“. Das Ziel müsse es sein, die Entwicklung Heilbronns „von der Industrie- zur Wissensstadt“ weiter voranzubringen.

Eine besondere Chance sieht Prof. Dr. Dirk Saller, Rektor der DHBW Mosbach, in den Vernetzungsmöglichkeiten, die künftig der Bildungscampus bietet: „Besonders reizt mich der Erfahrungsaustausch mit den anderen Hochschulen und Bildungseinrichtungen.“ Nur gemeinsam könne man die Bildungslandschaft der Region nachhaltig verändern und sich fit für die Zukunft machen. Er betonte, dass die DHBW Mosbach trotz des engen Schulterschlusses mit der Wirtschaft eine staatliche Hochschule ist, an welcher Professoren und Professorinnen dieselben Eignungsvoraussetzungen mitbringen müssten wie die Kollegen an den Fachhochschulen sowie fünf Jahre Berufserfahrung. Die letzten Jahre seien davon geprägt gewesen, sich immer wieder als Hochschule beweisen zu müssen. Die DHBW habe daher keine externe Akkreditierung gescheut, mit großem Erfolg: Die ZEvA (Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover) vergibt für die Studienangebote an der DHBW 210 ECTS-Punkte, das sind 30 Punkte mehr als für den Bachelor-Abschluss eigentlich benötigt werden.

Auch von der britischen Open University wurden die Studienangebote der DHBW Mosbach akkreditiert. Für die Studierenden steht dadurch die Möglichkeit neben ihrem DHBW Abschluss den zusätzlichen internationalen „Bachelor with Honours“ der Open University zu erwerben. Der „Bachelor with Honours“ wird von internationalen Hochulsystemen anerkannt und ermöglicht – bei Abschluss mit Second Class Upper Level – in UK direkt zur Promotion zugelassen zu werden. Eine aktuelle Studie der Universität Tübingen zeige zudem, dass DHBW-Studierende eine um 0,5 Punkte bessere Abiturnote mitbringen würden als FH-Studierende. „Was wir deutlich spüren, ist das stetig steigende Interesse am Dualen Studium“, so Prof. Dr. Dirk Saller, der für 2011 mit einem steilen Wachstum der Studierendenzahlen rechnet. Möglich sei dies jedoch nur durch das Engagement der Unternehmen, denn hinter jedem Studien- und Ausbildungsplatz stehe eine Firma und zumeist auch ein langfristiger Arbeitsplatz. „Was uns ausmacht ist der enge Austausch mit den Unternehmen, die Fähigkeit, eine vielschichtige Dialogkultur zu leben“, fasst der Rektor zusammen.

Insbesondere der Campus Heilbronn wird weiter anwachsen. Im Herbst 2011 sollen acht Studienanfängerkurse starten, d.h. 240 Studierende, in 2012 sollen es bereits zehn bis elf Anfängerkurse sein. Es gibt bereits Pläne für die weitere Profilierung der beiden Studienangebote Konsumgüter-Handel und Dienstleistungsmanagement. Neue Branchen wie beispielsweise die Textilbranche und der Bereich Heim und Garten soll mit neuen Studienangeboten erschlossen werden. Prof. Dr. Nicole Graf: „Basis für die Weiterentwicklung unseres Studienangebots ist es herauszufinden, welche Kompetenzen die Region braucht, aber auch, welcher Bedarf bundesweit besteht.“

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