„Rata Tui“ mit ansteckender Spielfreude

Symbolbild

von Liane Merkle

Mudau. Sie ist ein echtes Markenzeichen geworden, die Kleinkunst-Serie „Mudau G’schmackvoll“. Und zwar gleichermaßen in Sachen Kunst und Kultur für alle Altersklassen wie in den jeweils gebotenen kulinarischen Genüssen. Mit der Clownshow „Rata Tui“ in der Aula der Grund- und Hauptschule Mudau präsentierten KaGeMuWa und Schulförderverein humorvoll Lehrreiches vom Feinsten für Menschen von 4 bis 99 Jahre.

Mit ansteckender Spielfreude machen sie ihrem Publikum nicht nur klar, dass man selbst aktiv werden muss, wenn der Direktor eben nicht „doo“, sondern „furt“ ist und selbst die Kleinsten verstanden im Laufe dieses Nachmittags, wie wertvoll echte Freundschaft ist. Man kann sich streiten und kabbeln wie der gerissene Rata und der gutmütige Tui, aber danach ist es auch wieder Zeit, sich zu versöhnen und zusammen zu lachen. Hauptsache, man ist nicht allein und kann sich in Notzeiten auf den Freund verlassen. Die Clowns Rata und Tui brauchten zwar eine Weile, bis ihnen glasklar auffiel, dass der Direktor „furt“ ist und sie als Musiker und Zauberer ihre Show selbst managen müssen. Aber dann gingen sie in die Vollen. Hinterlist und Gutgläubigkeit wechselten so schnell wie Sieg und Rache. Doch als der eine von den beiden als Verlierer nicht mehr aufsteht, da wird auch dem „Gewinner“ schnell klar, dass er mehr verloren als gewonnen hat. Zum Glück ist die Freundschaft der beiden Spaßmacher so groß, dass die Tränen des „Gewinners“ den am Boden liegenden Rata so anrühren, dass er seinen Freund tröstend in den Arm nimmt. Zusammen mit den beiden singenden und tanzenden Freunden „semmarwiederdo“ freuten sich die Kleinsten und die Größten im Zuschauerraum.

Freuen konnte sich auch die Schüler der Grund- und Hauptschule zusammen mit Rektor Roman Andres und Fördervereinsvorsitzendem Gerhard Engelhard, als sie von Michael Hohn als Vertreter der Karnevalsgesellschaft Mudemer Wassersucher 44 Mudauer Schlagerbüchlein „Rouschewirts Gaarde“ als Spende entgegen nehmen durften. Und dann lud noch das „Pausenhof-Café“ zu Kaffee und selbst gebackenem Kuchen ein.

Alles in allem also ein absolut lecker lustiger Nachmittag und ein Erfolg, der sich nahtlos in die Reihe der „G’schmackvoll“-Veranstaltungen einfügt.

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