Metropolregions-Beauftragte tagten in Mosbach

Landrat Dr. Achim Brötel bekräftigt Willen zur Zusammenarbeit

Die Einbindung möglichst aller Gemeinden, Städte und Landkreise in den Entwicklungsprozess der Metropolregion Rhein-Neckar ist den verantwortlichen Akteuren ein großes Anliegen. Daher wurde bereits zu Beginn des Jahres 2009 ein entsprechendes Kommunikationskonzept verabschiedet mit dem man insbesondere die in den regionalen Gremien nicht vertretenen Gebietskörperschaften und den ländlichen Raum besser einbinden will.

„In diesem Zusammenhang haben wir darum gebeten in jeder Kommunalverwaltung einen Verantwortlichen zu benennen, der auf Verwaltungsebene den Informationsfluss zwischen der jeweiligen Kommune und der regionalen Ebene sicherstellt“, erläuterte der Direktor des Verbandes Region Rhein-Neckar, Ralph Schlusche. Diese Gruppe der so genannten MRN-Beauftragten traf sich nun bereits zum zweiten Mal, um sich mit den Fachverantwortlichen der Metropolregion auszutauschen.

Als Tagungsort wurde die Stadt Mosbach im Neckar-Odenwald-Kreis ausgewählt. Nicht zuletzt deshalb, weil aus dem Osten der Region zuletzt beeindruckende Erfolge, wie z.B. im Bereich der erneuerbaren Energien oder bei der Biomasse, zu vermelden waren.

Nach der Begrüßung von Oberbürgermeister Michael Jann gab Landrat Dr. Achim Brötel einen Überblick über das Engagement des Neckar-Odenwald-Kreises sowie seiner Städte, Gemeinden und Unternehmen, auch und gerade in den Netzwerken der Metropolregion Rhein-Neckar. Einen weiteren Schwerpunkt setzte Dr. Brötel mit dem Projekt „Bioenergieregion Hohenlohe-Odenwald-Tauber“ (H-O-T), das zuletzt sogar von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel besichtigt worden war. „Unser Ziel ist es, die drei Landkreise zu einer ‚Null-Emissions-Region‘ zu entwickeln“, beschrieb Dr. Brötel das ehrgeizige Ziel.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung erläuterte Verbandsdirektor Ralph Schlusche den kommunalen Vertretern die Netzwerke, in denen die Metropolregion Rhein-Neckar mitarbeitet. Dabei betonte er: „Diese Netzwerkarbeit ist kein Selbstzweck, sondern sie soll allen Gebietskörperschaften zugutekommen. Wir sorgen als Region für die Anbindung.“ Ähnlich argumentierte der Geschäftsführer der MRN GmbH, Dr. Wolfgang Siebenhaar. Er ging auf die regionalen Netzwerke und Arbeitsgruppen ein und zeigte auf, wo sich die Städte, Gemeinden und Unternehmen der Region einbringen können.

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