CDU: „Interessen unseres Raumes vertreten“

Landkreis neuer „Tabellenführer in Erneuerbaren-Energien-Liga“

Neckar-Odenwald-Kreis. (pm) Bei der letzten Sitzung der CDU-Kreistagsfraktion wies Fraktionsvorsitzender Karl Heinz Neser darauf hin, dass der Neckar-Odenwald-Kreis neuer Spitzenreiter der Erneuerbaren-Energien-Landesliga ist. Außerdem befasste man sich mit der letzten Kreistagssitzung und der Ausrichtung der Krankenhäuser.

Nach „EnergyMap“, einem Portal der Energieregionen, werden im Landkreis 34% des Energieverbrauchs der Haushalte und Industriebetriebe durch Erneuerbare Energien erzeugt.
Damit hat der Neckar-Odenwald-Kreis den bisherigen Spitzenreiter im Land, den Kreis Schwäbisch Hall, überholt. Bundesweit werden 16%, landesweit 10% EEG-Strom erzeugt. In der Region Rhein-Neckar liegt der Neckar-Odenwald-Kreis mit großem Abstand vor Mannheim mit 14%, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis mit je 4%. In der Bioregion H-O-T kommt der Main-Tauber-Kreis auf 27% und der Hohenlohekreis auf 15%.

An der Spitze stehen übrigens die Gemeinden Neckarzimmern mit 232% und Neckargerach mit 168% vor allem durch die Wasserkraftwerke; es folgen dann Obrigheim mit 99%, Buchen 91%, Rosenberg mit 72% und Mudau mit 66% vor allem durch die Biomassekraftwerke. Nach Auffassung der CDU-Fraktion sind Bürger, Betriebe und der Landkreis mit seinen Gesellschaften AWN und HOT hervorragend aufgestellt. Die CDU-Fraktion hat diesen Weg von Anfang an mitgetragen und sieht weiteres Potenzial.

Im Nachgang zur Kreistagssitzung zeigte sich die CDU-Fraktion darüber enttäuscht, dass sich die Grünen der Kreistagsresolution zum Ausbau der Neckarschleusen nicht anschließen konnten. „Bei der Konkurrenz von Verkehrsprojekten, die es schon immer gab, war es für die CDU immer das Prinzip, anderen keine Gegenargumente zu liefern, sondern die Interessen unseres Raumes zu vertreten. Wenn man anders gehandelt hätte, wäre nie die S-Bahn über Eberbach nach Mosbach und Osterburken verlängert oder die S-Bahn nach Aglasterhausen gebaut worden. Dabei hat man in der Vergangenheit immer die Unterstützung des CDU-Landesregierung gefunden, die den ländlichen Raum gefördert hat“, hob die Kreistagsfraktion der Union hervor.
Ob das unter Grün-Rot auch der Fall sei, sei zu bezweifeln, denn Verkehrsprojekte werden es schwerer haben. Die Bürger könnten aber erwarten, dass die Kreistagsfraktionen die Interessen unseres Raumes geschlossen vertreten.

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