Bauland hilft Katastrophenopfern in Japan,

von Liane Merkle

Neckar-Odenwald-Kreis. Für eine ganz persönliche aber von zahlreichen Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie Freunden und Bekannten mitgetragenen Solidaritäts- und Hilfsaktion, unter anderem durch die Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach mit dem Leiter des Ausschusses ,,Eine Welt/Partnerschaften“ Diakon Manfred Glittenberg an der Spitze, wird zu Spenden für die Opfer der Erdbeben-, Tsunami- und Reaktorkatastrophe in Japan aufgerufen.

Auslöser war Michael Daishiro Nakajima. Der Rosenberger mit japanischen Wurzeln flog dieser Tage nach Japan, um sich vor Ort ein Bild von der Katastrophe zu machen und auszuloten, wo Hilfe am dringendsten und sinnvollsten ist, aber auch, um sicher zu stellen, dass Hilfsgelder da ankommen, wo sie die Menschen dringend benötigen. Seine Frau Susanne ist in Rosenberg Vorsitzende des örtlichen Pfarrgemeinderates, weshalb sich auch die katholische Pfarrei Rosenberg hinter diese ehrenamtliche Sache stellt und ihren Mitbürger unterstützt, der viele Jahre Lehrer im Ganztagsgymnasium in Osterburken war.

Spenden können daher auf das Konto der katholischen Pfarrei Rosenberg unter Konto-Nummer 16250, Bankleitzahl 67461733 mit dem Stichwort ,,Japanhilfe“ einbezahlt werden, wobei auch kleinere Beträge herzlich willkommen sind. Wie die Seelsorgeeinheit mitteilt, hat sich Michael Daishiro Nakajima nach Klärung der Formalitäten und Vorgehensweisen direkt in das Katastrophengebiet begeben und kümmert sich persönlich um die Verwendung der Spendengelder. Insbesondere beabsichtigt er in Minamisoma, einer Stadt in der 30-km-Zone um Fukushima, zu helfen. Dort leben bislang noch etwa 20.000 Menschen, die in einer sehr desolaten Situation sind, berichtet der gebürtige Japaner.

Seine Erlebnisse und Informationen werden uns in einer Art Tagebuch übermittelt. Wer Sachspenden tätigen und/oder Informationen erhalten möchte, kann dies auch über Diakon Manfred Glittenberg, Tel. 06292-1821 oder 06292-928777 abwickeln. Michael Daishiro Nakajima möchte den Menschen in Japan auch Solidaritätsbekundungen und tröstende Grüße übermitteln, die man an Susanne.nakajima@googlemail.com übermitteln kann.

Auch Solidaritätsbekundungen in in Form von Postkarten oder Briefen oder von Kindern gemalte Bilder werden in Japan als tröstend und ermutigend erfahren, sehen die Betroffenen daran, dass die Welt  Anteil an ihrem Schicksal nimmt. Die Briefe sollten an eine der folgenden Adressen geschickt werden: Daishiro Nakajima, Omachi 5-4-21, Kamakura-shi, 248-0007 Japan oder Tomoichi Mitsuhashi, Ushigome 928-1, Shirakomachi, Chosei-gun, Chiba-ken, 299-4202 Japan. An beide Adressen können gerne Karten und Briefe mit Ermutigungen gesandt werden – möglichst mit einfachen Texten und evtl. auch in Englisch, denn natürlich verstehen nicht sehr viele Japaner deutsch. Mit Hilfe des Internets ist es heute ja auch möglich, ein paar japanische Brocken (in lateinischer Schrift) zu schreiben, wie etwa „Gambare Nippon!“ (Japan, halte durch!).

Spendenkonto:

  • Katholischen Pfarrei Rosenberg
  • Volksbank Kirnau – BLZ 67461733
  • Konto-Nummer 16250
  • Stichwort ,,Japanhilfe“

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