DHBW Mosbach kooperiert mit ITZ

Erste Hochschule mit Trend- und Zukunftsforschung

Mosbach/Heilbronn. (pm) Der Campus Heilbronn der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach kooperiert künftig mit dem ITZ – Institut für Trend- und Zukunftsforschung Heidelberg und ist damit bundesweit die erste Hochschule, die Themen der Trend- und Zukunftsforschung ins Studium integriert. Heute unterzeichneten Prof. Dr. Nicole Graf, Leiterin des Campus Heilbronn, und Dr. Eike Wenzel, Gründer und Inhaber des ITZ die Kooperationsvereinbarung.

Mit der Umwandlung zur Hochschule hat die DHBW den Auftrag erhalten, kooperative Forschung zu betreiben. „Im Wettbewerb mit anderen Hochschulen wird es wichtig, dass wir als DHBW Mosbach in der Forschung ein eigenes Profil entwickeln“ so Prof. Dr. Dirk Saller, Rektor der DHBW Mosbach. „Dabei gilt es, die Alleinstellungsmerkmale unserer Hochschule zu nutzen, wie das in über 30 Jahren gewachsene Know-how aus dem Transfer zwischen Theorie und Praxis sowie die Kontakte zu zahlreichen Partnerunternehmen.“

Ziel der gemeinsamen Forschungsaktivitäten von DHBW Mosbach und  ITZ ist es, Zukunftsthemen zu erforschen, die das Dienstleistungsmanagement und den Konsumgüter-Handel betreffen. „Wir sehen uns als Pioniere, die Trend- und Zukunftsforschung als Wissenschaft an einer Hochschule zu etablieren“, erklärt Campusleiterin Prof. Dr. Nicole Graf. Der Gründer und Inhaber des ITZ, Dr. Eike Wenzel, ist sich sicher, dass damit endlich ein wichtiges Thema in der Hochschullandschaft angekommen ist: „Am ITZ erarbeiten wir Konzepte, Szenarien und Strategien, die Unternehmen und Institutionen dabei unterstützen, ihre Zukunftsfähigkeit zu optimieren und zeitnah auf Veränderungen reagieren zu können. Bislang werden zwar Prognostik-Modelle in der Unternehmens- und Strategieberatung verwendet, diesen fehlt jedoch eine wissenschaftliche Grundlage.“ Trends versteht der Forscher und Buchautor dabei nicht als „Hypes“ oder vorübergehende Modeerscheinungen, sondern als Ergebnis gesellschaftlicher Veränderungsprozesse: „Trends beschreiben Konflikte, Reibungen und gesellschaftliche Neuorientierungen und betreffen somit auch die alltäglichen Beziehungen in Staat, Gesellschaft und Konsumverhalten.“

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“xxxx“ url=“//www.nokzeit.de“] Im Zentrum der künftigen  Forschungsarbeit sollen drei Aspekte stehen:

  1. Markt- und Branchentrends: Die permanente Untersuchung aller relevanten Märkte, besonders der konsumnahen Märkte wie Automobilität, Energie, Handel, Lebensmittel, Mode, Medien, Elektronik, Finanzdienstleistungen aber auch Bildung.
  2. Megatrends: Die Identifikation und Erläuterung aller relevanten Trends, die Wirtschaft und Gesellschaft in den nächsten 20 bis 30 Jahren prägen werden.
  3. Konsum- und Lebensstiltrends: Die Untersuchung von Veränderungsprozessen in der Lebensgestaltung der Menschen.

Als erstes gemeinsames Projekt ist eine Studie zur Zukunft der Dienstleistung geplant. Die Forschungsfrage soll lauten: Wie können Unternehmen mit Dienstleistungen noch Geld verdienen und wie funktioniert Service im Community-Zeitalter? „Unterstützung und Kümmer-Dienstleistungen sind sichere Zukunftsmärkte und nicht nur auf den Handel und den Konsum beschränkt. Wir werden in den nächsten Jahren eine weitere Welle an neuen Dienstleistungen erleben“, ist sich der Buchautor und Trendforscher Dr. Eike Wenzel sicher.

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