Experten bereiten Energiekonferenz vor

H-O-T will Impulse für die Metropolregion Rhein-Neckar liefern

Unser Bild zeigt die Energie-Experten der Metropolregion Rhein-Neckar, darunter Clustermanager Bernd Kappenstein (Mitte) und H-O-T Geschäftsführer Sebastian Damm (sitzend, links daneben). (Foto: LRA)

Metropolregion/Buchen. (lra) In der Metropolregion Rhein-Neckar sind Erneuerbare Energien ein echter Zukunftsmotor. Nicht erst seit den Vorkommnissen im japanischen Kernkraftwerk Fukushima steht die Energie- und Umweltbranche auch in der Region im Fokus der Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Metropolregion Rhein-Neckar am 8. Juni 2011 in Mannheim eine Regionalkonferenz zum Thema „Energie und Umwelt“. Die Ziele der Tagung sind dabei klar formuliert: Synergien fördern, Akteure vernetzen und einen konkreten Mehrwert für alle Beteiligten schaffen. Gezeigt werden soll, wie leistungsfähig die Metropolregion in Sachen Erneuerbare Energien ist. Erwartet werden über 300 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Besucher werden gemeinsam Möglichkeiten erforschen, innovative Lösungen gestalten und mit Experten und Fachkollegen rund um das Thema Erneuerbare Energien diskutieren.

Die Vorbereitung der Regionalkonferenz laufen bereits auf Hochtouren. Kurz vor Ostern traf sich eine hochkarätige Expertenrunde mit Vertretern aus allen Bereichen der Erneuerbaren Energien sowie Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Die Runde tagte im Herzen der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T). Begeistert von dem Engagement in der Modellregion zeigte sich Bernd Kappenstein, Clustermanager der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH: „Was hier, in der Metropolregion Rhein-Neckar in so kurzer Zeit geschaffen wurde, ist schlichtweg beeindruckend“. Die Bioenergie-Region H-O-T zeige, dass besonders regionale Energiekonzepte, die Erneuerbare Energien einbeziehen, für lokale und regionale Akteure sowie für die Regionalplanung und die Wirtschaftsförderung eine zunehmend zentrale Rolle spielen.

Mit der Idee die hinter der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber steckt – die Entwicklung einer „Null-Emissions-Region“ – habe man Weitblick bewiesen und die Notwendigkeit regenerativer Energien erkannt, da ist sich auch die Expertenrunde einig. Anfang 2009 wurde die Region H-O-T vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) als eine von nur 25 bundesweit anerkannten Bioenergie-Modellregionen ausgezeichnet. In der bisherigen Projektphase konnten bereits zahlreiche Leitprojekte umgesetzt und viele weitere initiiert werden. Dazu zählt das Bioenergiedorf Großeicholzheim, eine Kommune, die ihre gesamte Wärme- und Stromversorgung auf Basis des Erneuerbaren Energieträgers Biomasse erzeugen will, oder das in Europa bislang einzigartige „Null-Emissions-Gewerbegebiet“ Regionaler Industriepark Osterburken (RIO).
H-O-T Geschäftsführer Sebastian Damm freut sich über den Rückenwind aus Mannheim: „Die städtischen und ländlichen Räume unserer Metropolregion bieten eine sehr gut geeignete Gebietskulisse für die modellhafte Umstellung der Energieversorgung durch einen innovativen und klimaschonenden Ansatz“. Im Sinne der Zusammenarbeit in der Metropolregion soll die Kooperation von Wirtschaft, Wissenschaft, Land und Kommunen auch im Energiesektor vorangetrieben werden. Die Bioenergie-Region wird an den Plänen mitarbeiten und die Vorhaben unterstützen. Die Regionalkonferenz im Juni soll dabei eine Auftaktveranstaltung für viele weitere Tagungen zum Thema sein.

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