SV Sandhausen gewinnt Verbandspokal

SV Sandhausen – FC Nöttingen 1:0

Forst. (sim) Mit einem glücklichen 1:0 (0:0) Erfolg im Finale um den Hoepfner- Cup des Badischen Fußballverbandes gegen den Oberliga-Spitzenreiter FC Nöttingen schaffte Drittligist SV Sandhausen die erfolgreiche Titelverteidigung, holte zum zwölften Mal in der Vereinsgeschichte den badischen Pokal und hat sich damit für die erste Hauptrunde um den Vereinspokal des Deutschen Fußball-Bundes in der Saison 2011/12 qualifiziert.

Die 1.500 Besucher im Waldseestadion des FC Germania Forst sahen über die gesamte Distanz keinen Zwei-Klassen-Unterschied. Der goldene Treffer gelang SV-Torjäger Frank Löning drei Minuten nach Wiederbeginn, als er eine Flanke von Danny Blum völlig freistehend aus kurzer Distanz ins FC-Gehäuse drückte. Nach den ersten 45 Minuten hatte es eher den Eindruck, als würde der Oberligist in Führung gehen können, denn die besseren Möglichkeiten lagen bei den Lila- Weißen aus dem Remchinger Stadtteil. Der SV Sandhausen wirkte zwar sicher und ruhig, aber ohne jedes Feuer.

Anscheinend gab es von Gerd Dais eine entsprechende Kabinenpredigt, denn der Drittligist startete hellwach in die zweiten 45 Minuten und kam letztendlich auch schnell zur Führung. Fortan war der Favorit auch Spiel bestimmend, ohne allerdings erfolgreich zu sein. Der FC Nöttingen bündelte in der Schlussviertelstunde allerdings nochmals alle Kräfte und bereitete der SV-Hintermannschaft wesentlich größere Sorgen als es ihr lieb sein konnte, die in der dramatischen Schlussphase endete. Bei einem Konter in der Nachspielzeit hätte Regis Dorn alles klar machen können, zielte aber neben das Gehäuse und genau im Gegenzug das gleiche Missgeschick von Monetta, der freistehend einen Kopfball aus kurzer Distanz neben den Pfosten setzte. Es blieb beim knappen Erfolg für den Favoriten aus Sandhausen, während der FC Nöttingen sich erneut mit dem Prädikat „unglücklicher Verlierer“ auseinander setzen muss. Der Schlusspfiff von Marcel Göpferich aus Bretten-Bauerbach, der als sicherer Unparteiischer agierte, war wie eine Erlösung für Mannschaft und Zuschauer des Drittligisten.

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