„Leben braucht Wasser“ bestätigt Vorstand

Standorte für zwei weitere Spendenförderkreisel gesucht

von Liane Merkle

Seckach. Auf ein noch junges aber durchaus erfolgreiches und lebendiges Gemeinschaftsleben kann der Förderkreis ,,Leben braucht Wasser“ zurückblicken. Deutlich wurde dies im Rahmen der Jahreshauptversammlung, zu der 1. Vorsitzender Bernhard Heilig neben den Mitgliedern und der Vorstandschaft auch Bürgermeister Thomas Ludwig, Freunde und Gönner begrüßen konnte.

Vor allem die Spendenübergabe von 250 Euro durch die Kommunionkinder Sophie Winkler, Emanuel Ball, Pascal Rechnitzer, Niklas Ühlein, Lea Maurer, Madlen Hügel und Jule Batty (wir berichteten) galt den Mitgliedern als Auftakt und gleichzeitig Motivationsschub für ihre weitere Arbeit. Darum galt ein Dank des Vorsitzenden eingangs allen, die die Verwirklichung der Inhalte des Vereins tatkräftig unterstützt hatten.

Wie Bernhard Heilig berichtete, wurde der Verein vor zwei Jahren am 02. Mai 2009 im Rahmen einer Gründungsversammlung und einem kleinen Gartenfest ins Leben gerufen und kann heute auf 22 Mitglieder stolz sein. Als Aktivitäten und Veranstaltungen resümierte er den Referenzbesuch von zwei Organisationen in Bern mit dem gleichen Vereinsziel um einen Kooperationspartner zu gewinnen, den man auch finden konnte.

Ein erster öffentlicher Auftritt fand beim Straßenfest in Seckach mit einem Pumpwettbewerb statt und im Dezember beteiligte man sich am Weihnachtsmarkt mit einem Stand. Als Höhepunkt bezeichnete der Vorsitzende den Besuch vor Ort in Peru/Mocupe mit der Übergabe eines Spendenschecks in Höhe von 20.000 Euro für den dortigen Bau von 100 Einfachstpumpen zur Förderung des dringend benötigten Wassers (wir berichteten).

Spenden und Zuwendungen seien noch ergänzt worden durch Teilnahmen am Bödigheimer Straßenfest, dem Weihnachtsmarkt in Großeicholzheim, einem Verlosungsstand vor einem örtlichen Edeka-Markt, durch Verlosungsaktionen und weiteren Aktivitäten. Zudem wurde die Konstruktion und Fertigung einer optimierten Schalung zum Fertigen von Einfachstpumpen erstellt und die selbstgefertigten Pumpen im Rahmen mehrer Aktionen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im Februar diesen Jahres wurde ein sogenannter „Spendenförderkreisel“ erstellt mit dem Ziel, den Bekanntheitsgrad des Förderkreises zu erhöhen und gleichzeitig eine stete Spendenquelle aufzutun. Dieses unterhaltsame „Spielzeug“ wurde dann im März fest im Mustang-Outlet installiert (wir berichteten), wo man als kleines Dankeschön für den Spendeneinsatz am Karsamstag peruanische Empanadas verschenkte.

Nach dem ausführlichen Bericht der Geschäftsführerin Gabriele Ehret und dem positiven Bericht der Kassenprüferin Mechthild Hager, erteilten die Mitglieder als Dank und Anerkennung für die ehrenamtlich geleistete Arbeit der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurden Bernhard Heilig zum Vorsitzenden, Gaby Wurm-Bussemer zur 2. Vorsitzenden und Gabriele Ehret zur Geschäftsführerin einstimmig wiedergewählt.

Ausblickend für die anstehenden Aktivitäten nannte der Vorsitzende die Teilnahme am Seckacher Straßenfest mit großer Verlosungsaktion unter dem Motto ,,200 Wasserpumpen in Mocupe in Peru“.

Dabei winkt als 1. Preis eine Weinprobe für 6 bis 8 Personen im Walldürner Scheurich La Fleur, der 2. Preis wird ein 50 Euro-Einkaufsgutschein bei der Seckacher Apotheke Ballmann sein und ein halbstündiger Rundflug der Signal Iduna-Agentur Oliver Stumpf für eine Person bildet den attraktiven 3. Preis.

Als weitere „Nah“-Ziele nannte Bernhard Heilig Fertigstellung und Suche von Standorten für zwei weitere Spendenförderkreisel, die Herstellung sowie das Testen von 6 optimierten Gießformen und das Versenden dieser nach Peru, den Besuch in Mocupe im August mit Begleitung des Großversuchs und die Teilnahme an verschiedenen Festen mit Verkaufs- und Informationsständen.

In seinem Grußwort lobte der Bürgermeister den Wagemut und den Erfolg der Mitglieder vom Förderkreis „Leben braucht Wasser“. Sie hätten in kürzester Zeit rd. 40.000 Euro für ein Selbsthilfeprojekt „erarbeitet“, das in Peru Menschen beim Überleben hilft für ein Gut, das uns in Deutschland eine Selbstverständlichkeit bedeutet.

Infos im Internet:
www.lebenbrauchtwasser-ev.de

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