Geobiologen überreichen 40.000 Euro

Forschungskreis-Vorsitzender Joachim Götz und sein Vorgänger Günter Engelhardt überreichen Bürgermeister Klaus Schölch einen Scheck in Höhe von 40.000 Euro. (Foto: Marina Hofherr)

Waldbrunn/Eberbach. (ma) Am vergangenen Montag vergab der Gemeinderat Waldbrunn die Aufträge für die Errichtung eines „Geobiologischen Lehrpfads“ in der Nachbarschaft der Katzenbuckel-Therme. Dabei wurde bekannt, dass der „Forschungskreis für Geobiologie Dr. Ernst Hartmann“ sich mit 40.000 Euro an den Kosten in Höhe von etwa 270.000 Euro beteiligen wird.

Im Rahmen der Frühjahrstagung in der Eberbacher Stadthalle, die ganz im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums des Vereins stand, durfte Bürgermeister Klaus Schölch heute aus den Händen des Vorsitzenden Joachim Götz und dessen Vorgänger Günter Engelhardt den entsprechenden Scheck entgegen nehmen.

In einer kurzen Ansprache überbrachte Schölch die Glückwünsche der Winterhauch-Gemeinde und lobte die Verdienste des Forschungskreises um den verstorbenen Gründer Dr. Ernst Hartmann bis heute.

Mit der Forschung, dem Engagement und den Aktivitäten des Vereins hätten die Mitglieder ganz wesentlich zur Lebensqualität vieler Menschen beigetragen und dabei Waldbrunn weit über die Region hinaus in ganz Deutschland und dem europäischen Ausland bekannt gemacht. Einige Individualisten um Dr. Hartmann hätten dabei mit ihrer Arbeit Neuland betreten. Die Verlegung des Vereinssitzes von München nach Waldkatzenbach, die Heimat des Gründers, sei ein Segen für Waldbrunn, freute sich Bürgermeister Schölch.
Besonders die neu konzeptionierte Wasserversorgung der Gemeinde und die Zusammenarbeit bei der Ortung neuer Quellen hob Schölch in diesem Zusammenhang hervor. Drei Tiefbrunnenbohrungen, die von Forschungskreismitgliedern gefunden wurden, waren die Grundlage des Aufbaus der Versorgung, ließ Schölch die Versammlung wissen. „Diese Entwicklung der neuen Wasserversorgung wird immer mit dem Forschungskreis „Dr. Hartmann“ verbunden bleiben“, so Schölch, weshalb der Eichwiesenbrunnen nach dem Pionier benannt wurde.

Der „Geobiologische Lehr- und Übungsgarten“ sei ein weiteres Projekt, der guten Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Forschungskreis.

Im Herbst, versprach Bürgermeister Klaus Schölch, soll die neue Attraktion, die sicher viele Besucher aus allen Richtungen anziehen wird,
eingeweiht werden. Um der Bedeutung der Partnerschaft Ausdruck zu verleihen wird der Lehrpfad den Namen des Gründervaters des Forschungskreises Dr. Ernst Hartmann tragen.

Infos im Internet:
www.geobiologie.de

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