Größte Baumaßnahme seit Jahren

Neckargerach. (nl) Im April 2010 erfolgte der offizielle Spatenstich des Gemeinderates gemeinsam mit der bauausführenden Firma Meny zur Sanierung des Kirchgartenwegs und des Kirchwegs. Dieser Ausbau war die mit Abstand größte Maßnahme, die die Gemeinde Neckargerach in den letzten Jahren seit der Sanierung der Alten Zwingenberger Straße im Jahr 2006 durchgeführt hat. Nachdem nun die Vermessung abgeschlossen ist und Grenzpunkte gesetzt sind, nimmt die Gemeinde Neckargerach dies zum Anlass über dieses Projekt zu berichten.

Nach vorläufigen Berechnungen investierte die Gemeinde insgesamt 820.000 Euro in diese Maßnahme. „An dieser Summe erkennt man, dass die Gemeinde ohne Landes- und Bundeszuschüsse eine solche Maßnahme nicht realisieren kann,“ bemerkt Bürgermeister Norman Link. So flossen insgesamt Zuwendungen in Höhe von ca. 360.000 Euro aus dem Programm für den Ländlichen Raum (ELR) bzw. dem Zukunftsinvestionsprogramm in den Ausbau dieses Areals. Neben der Gestaltung und Erstellung der neuen Fahrbahn mit komplettem Unterbau wurden sämtliche Versorgungsleitungen, wie Wasser- und Abwasserleitungen, ausgetauscht. Zusätzlich führte die EnBW Erdverkabelungsarbeiten durch, sodass Stromkabel auf den Dächern der Vergangenheit angehören.

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Gemeinsam mit der sanierten katholischen Kirche St. Afra bieten Kirchgartenweg und Kirchweg nun wieder einen neuwertigen und weiterhin attraktiven Teil des Ortskerns Neckargerachs, so Bürgermeister Link. (Foto: Gemeinde Neckargerach)

Viele Grundstückseigentümer und Hausbesitzer haben die Gelegenheit genutzt und private Maßnahmen an die gemeindliche angeschlossen. Vielfach wurden Hofeinfahrten erneuert und neue Abstellflächen geschaffen. Deutlich mehr „Luft“ hat es im Kirchgartenweg von der Minneburgstraße kommend gegeben (s. Bild). An dieser Stelle ist allen Anwohnern und Grundstückseigentümern herzlich zu danken, die bereit waren, Grundstücksflächen zugunsten einer großzügigeren Gestaltung des Weges abzugeben, hob das Gemeindeoberhaupt hervor. Darüber hinaus müsse man den Baustellenanrainer danken, die vielfach ein gehöriges Maß an Geduld aufbringen mussten, da sie teilweise über Wochen und Monate ihre Grundstücke nur erschwert erreichen konnten. Außerdem mussten sie jede Menge „Staub schlucken“. Ein weiterer Dank galt der Firma Meny für die kooperative Zusammenarbeit und dem Ingenieurbüro für Kommunalplanung (IFK).

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