Ministerium informiert zu EHEC-Infektionen

Bisher normales Krankheitsgeschehen in Baden-Württemberg

(pm) Bisher verzeichnet Baden-Württemberg keine erhöhte Zahl von EHEC-Infektionen. „Natürlich beobachten wir das Krankheitsgeschehen genau“, erklärte Gesundheitsministerin Katrin Altpeter am Dienstag „und informieren selbstverständlich die Bevölkerung, wenn Veränderungen eintreten sollten.“

Sowohl das Ministerium, als auch das Landesgesundheitsamt und die örtlichen Gesundheitsämter seien entsprechend sensibilisiert. Das Robert Koch Institut (RKI) verzeichnet für Baden-Württemberg seit Jahresanfang 14 EHEC-Fälle (Enterohämorrhagische Escherichia coli). Weitere sieben Fälle werden aktuell geprüft und sind vom Landesgesundheitsamt bereits dem RKI gemeldet worden. Weiter sind für Baden-Württemberg drei Fälle des so genannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) zu verzeichnen. Bei einem Fall werde ein Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen in Norddeutschland geprüft.

Hintergrund:

Das HUS ist eine schwere, unter Umständen tödliche Komplikation, die bei bakteriellen Darminfektionen mit sogenannten enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC) auftreten kann. Pro Jahr werden dem RKI etwa 1.000 EHEC-Fälle übermittelt. Das Vollbild des HUS ist charakterisiert durch akutes Nierenversagen, Blutarmut durch den Zerfall roter Blutkörperchen und einen Mangel an Blutplättchen.

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1 Kommentar

  1. Ich habe gesehen, dass es jetzt schon über 250 Erkrankungen in Europa mit dem Erreger EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia coli) geben soll. Aus dem Grund, dass ich in Berlin lebe, mache ich mir Sorgen, dass sich meine Familie mit dem Virus infizieren könnte. Heute habe ich erfahren, dass ungewaschenes Grünzeug der Auslöser sein soll. EHEC-Erkrangungen können schlimmstenfalls zu Blutarmut und zuletzt zum Versagen der Nieren führen. Wie kann ich mich davor schützen?

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