Sprache ist Schlüssel zur Integration

CDU-Kreistagsfraktion: „Die Amtssprache ist und bleibt deutsch!“

Neckar-Odenwald-Kreis. (khn) Mit einer Anfrage der Grünen-Fraktion zum Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes befasste sich die CDU-Kreistagsfraktion in ihrer letzten Sitzung. Außerdem wurden zwei Anträge zum Ausbildungsgang „Agrarfachkraft für Erneuerbare Energien“ und zur „Kultur- und Kreativwirtschaft im ländlichen Raum“ gestellt.

Aus der Sicht der CDU-Fraktion ist das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes trotz des späten Inkrafttretens gut angelaufen, nachdem es durch die „überflüssigen Muskelspiele“ der rot-grünen Opposition erst spät verabschiedet wurde. Die vom Landratsamt schnell breit angebotenen Informationen finden die Zustimmung der CDU-Fraktion. Verwundert ist man allerdings über den Vorschlag der Grünen-Fraktion, die schriftlichen Informationen „in unterschiedlichen Landessprachen“ herauszubringen. Nachdem erwiesenermaßen das von Rot-Grün jahrzehntelang propagierte und angewandte Multi-Kulti in weiten Bereichen zu einem Aufbau einer Parallelgesellschaft geführt und die Integration zum Scheitern geführt habe, sei es jetzt an der Zeit, die Konsequenzen daraus zu ziehen. Das Bildungs- und Teilhabepaket wolle gerade dies durch gezielte Maßnahmen im Bildungs- und Freizeitbereich ermöglichen. Dies setze aber voraus, dass man die deutsche Amtssprache anerkennt und sich darum bemüht, diese Sprache zu lernen, denn der Gebrauch der deutsche Sprache ist der „Schlüssel zur Integration“.

In einem Antrag bittet die CDU-Kreistagsfraktion um Prüfung, ob an der Augusta-Bender-Schule der Ausbildungsgang „Agrarfachkraft für Erneuerbare Energien“ als Zusatzqualifikation für Landwirte angeboten werden kann. Die Zusatzqualifikation bietet die Möglichkeit, die Erneuerbaren Energien stärker in die Ausbildung der Landwirte miteinzubeziehen. Dafür eignet sich nach Auffassung der CDU-Fraktion die Bio-Energie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (HOT) besonders, da die Erneuerbaren Energien im Focus der Arbeit stehen, erhebliche Potenziale gesehen werden und ausreichend Praxisbeispiele vorhanden sind. Fachkräfte sind durch das Biotechnologische Gymnasium an der Augusta-Bender-Schule vorhanden; Kooperationen mit der Abfallwirtschaftsgesellschaft Neckar-Odenwald (AWN), der Energieagentur Neckar-Odenwald (EAN) und der Bio-Energie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (HOT) sind möglich.

In einem weiteren Antrag wird die Landkreisverwaltung beauftragt zu prüfen, ob der Themenbereich „Kultur im ländlichen Raum“ stärker mit Hilfe des EU-Programms Kultur bzw. über die EU-Strukturförderungsprogramme akzentuiert und durch den Aufbau kulturwirtschaftlicher Netzwerke im ländlichen Raum für diesen nutzbar gemacht werden kann; auch die Verknüpfung von Kultur und Wirtschaft bietet für den Tourismus zusätzliche Chancen.

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