HSG-Schüler auf Zeitreise

Durch die Automobilgeschichte

von Irina Blesch

Über 30 Zwölftklässler des Hohenstaufen-Gymnasiums Eberbach nahmen an der Exkursion zur Automobilgeschichte in das Mercedes-Benz-Museum nach Stuttgart teil. (Fotos: Christian Jung)

Eberbach. Auf die Spuren des Automobils begaben sich Anfang Juni 2011 Schüler des Hohenstaufen-Gymnasiums. Der Weg führte über 30 Zwölftklässler zusammen mit ihren Lehrkräften Studienrat Dr. Christian Jung und Studienrätin Andrea Konetzke nach Stuttgart in das 2006 eröffnete Mercedes-Benz Museum. Der Museumsbesuch, der im Rahmen des Geschichts- und Gemeinschaftskundeunterrichts stattfand, bot den Schülern einen imposanten Eindruck in die Geschichte des Automobils, das in diesem Jahr seinen 125-jährigen Geburtstag feiert.

Eine Zeitreise, die mit einer Aufzugsfahrt in die oberste Etage des damals 150 Millionen Euro teuren architektonischen Meisterwerks simuliert wurde, brachte die Jugendlichen in eine Zeit, in der das Automobil noch in den Kinderschuhen steckte. Dort konnten die Schüler die ersten motorisierten Automobile Gottlieb Daimlers und Carl Benz‘ begutachten, die 1886 den Grundstein für die heutige für alle selbstverständliche Mobilität legten. Chronologisch ging es im Rundgang des Museums, welches im Inneren der Form einer Doppelhelix entspricht, abwärts. Die Mythosräume zeigten entlang einer historischen Fotozeitleiste die verschiedenen Epochen des Automobils, die von der Ausstellung der ersten Motorkutschen über die weltberühmten Rennwägen der Silberpfeile bis hin zu aktuellen Modellen reichte.

Parallel dazu zeigten die thematisch gegliederten „Kollektionsräume“ beispielsweise Fahrzeuge wie das erste „Papamobil“, das Auto des Papstes für Prozessionen und Audienzen. Die Ausstellung der modernen und historischen Fahrzeuge wurde von Kunstobjekten, zu denen unter anderem Auftragsarbeiten des Pop-Art-Künstlers Andy Warhol zählen, bereichert. Am unteren Ende der Doppelhelix angelangt wurden die futuristischen Designs der möglichen Automobilreihen der Zukunft mit umweltfreundlichen Antrieben in einer kleinen Sonderausstellung vorgestellt und präsentiert.

Während des Museumsbesuchs konnten die Schüler nicht nur das visuelle Spektakel der Museumsarchitektur und der Automobile bewundern, sondern wurden auch akustisch regelmäßig von tosenden Motorengeräuschen überrascht. Die Schülergruppe war von dem Vormittag im Museum der Automobilmarke, die den Stern auf der Motorhaube trägt, sehr positiv überrascht und konnte sich sowohl für die darin gebotene Technik als auch für die Kunst begeistern.

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(Fotos: Christian Jung)

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