Letzte Bauphase an Odenwaldbrücke

Kreuzung am Spitzen Turm wird gesperrt

Wertheim. (pm) Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Samstag, 25. Juni, mit der 17. Bauphase der Instandsetzung der Odenwaldbrücke. Mit Abschluss dieser letzten Bauphase vorausichtlich am 17. Juli endet die Sanierung nach fast zweieinhalbjähriger Bauzeit. Die Maßnahme kann damit fast zwei Monate früher abgeschlossen werden als ursprünglich geplant.

Die 17. Bauphase findet im unmittelbaren Bereich des Knotenpunktes der L 2310 mit der L 506 statt. Während der Arbeiten vom 25. Juni bis vorausichtlich zum 17. Juli muss die L 506 im Einmündungsbereich zur L 2310 voll gesperrt werden. In dieser Zeit wird eine überörtliche Umleitung für den Verkehr eingerichtet. Auf der L 2310 steht im Bereich des Knotenpunktes während der Arbeiten nur ein Fahrstreifen mit einer Breite von 3,25 Meter zur Verfügung, so dass die Verkehrsregelung für beide Fahrtrichtungen über eine provisorische Lichtsignalanlage erfolgen wird.

Die Vollsperrung der L 506 (rechte Tauberstraße) erfolgt zwischen der L 2310 und der Zufahrt zum Parkplatz und der Tiefgarage „Main“. Die Innenstadt von Wertheim kann deshalb während der Bauzeit von der L 2310 aus nur über die weiter westlich gelegene L 508 (Bismarckstraße) erreicht werden. Der Parkplatz und die Tiefgarage „Main“ sind nur aus der Innenstadt erreichbar.

Für den gesamten überörtlichen Verkehr in und aus Richtung Bestenheid und Reicholzheim werden Umleitungen eingerichtet. Außerdem wird der Lkw-Verkehr nach Wertheim umgeleitet, da die innerstädtische Tauberbrücke für den Lkw-Verkehr gesperrt ist. Die Umleitung von der L 2310 aus Richtung Bestenheid zur L 506 nach Reicholzheim erfolgt über die L 508 (Vockenrot) und die K 2879 (Sachsenhausen). Die Umleitung von der L 506 aus Richtung Reicholzheim zur L 2310 nach Bestenheid erfolgt über die K 2879 (Sachsenhausen), die K 2829 und die L 508 (Vockenrot).

Die Instandsetzung der rund 700 Meter langen Odenwaldbrücke war erforderlich geworden, da das Bauwerk Schäden aufwies, die die Verkehrssicherheit, die Dauerhaftigkeit und die Standsicherheit beeinträchtigten. Diese Schäden wurden nun umfangreich beseitigt. Außerdem wurde die Brücke auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Neben der Instandsetzung des Betons wurde eine Erneuerung der Abdichtung, des Belags, der Fahrbahnübergänge, der Gehwege, der Geländer, der Schutzeinrichtungen und der Entwässerung durchgeführt. Zusätzlich zur Odenwaldbrücke wurden drei kleinere Brücken instand gesetzt, die direkt an die Odenwaldbrücke angrenzen. Die Instandsetzung der Odenwaldbrücke in Wertheim erfolgte in 17 Bauphasen und hat am 16. März 2009 begonnen. Die Kosten von insgesamt rund 4,5 Millionen Euro werden vom Land als Straßenbaulastträger getragen.

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